Endlich müde durch das richtige Essen?

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Wie gut Sie ein- und durchschlafen hängt oft von Ihren Essgewohnheiten ab. Denn bestimmte Lebensmittel aktivieren den Organismus, kurbeln den Kreislauf an und stören so den Schlaf. Andere Nahrungsmittel bewirken das Gegenteil: Sie senken Blutdruck und Puls, beruhigen und sind wahre Einschlaffreunde.

Eine heiße Honigmilch schlürfen, um besser in den Schlaf zu finden? Was von vielen belächelt wird ist wissenschaftlich längst erwiesen: Es gibt Nahrungsmittel, die auf natürliche Weise das Einschlafen unterstützen und das Durchschlafen erleichtern. Der Grund: Diese Lebensmittel enthalten entweder das Schlafhormon Melatonin, die beruhigend wirkende Aminosäure Tryptophan oder beides. Während sich Melatonin vor allem in Milch findet, ist Tryptophan unter anderem in Nüssen, Hülsenfrüchten und Milchprodukten enthalten. Stehen entsprechende Nahrungsmittel auf Ihrem abendlichen Speiseplan, haben Sie also gute Chancen, entspannt einzuschlummern.

Hände weg von kulinarischen Schlafstörern

Doch neben den natürlichen Schlaffreunden gibt es Nahrungsmittel, die einen guten Schlaf verhindern: Meiden Sie abends unbedingt fett- und eiweißreiche Lebensmittel. Die Verdauung größerer Mengen Fett ist für den Körper mit einem hohen Aufwand verbunden – der Stoffwechsel muss hart arbeiten und kann nicht zur Ruhe kommen. Eiweißreiche Nahrungsmittel wie Eier und Fleischprodukte lassen die Köpertemperatur ansteigen und treiben so den Körper an. Diese innere Unruhe schadet der nächtlichen Erholung.

Vorsicht ist auch bei alkohol- und koffeinhaltigen Getränken geboten. Zwar reagiert jeder anders auf ein Glas Bier oder einen Milchkaffee am Abend, grundsätzlich gilt aber: Alkohol wirkt sich negativ auf die Tiefschlafphase aus und Koffein stimuliert den Organismus.

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Ernährungstipps für einen guten Schlaf

Letzte Änderung: 11.10.2019