Decken Sie sich gut zu!

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Junge Frau liegt im Bett und lacht.

Ob jemand nachts friert, hängt in erster Linie von der Bettdecke ab. Da nützen auch Sommer- und Winterseite einer Matratze nicht viel.

Die ideale Decke muss vor Zugluft schützen, die Körpertemperatur auf 37 Grad halten und sollte daher mindestens 30 Zentimeter länger als die Körpergröße sein. Das Füllmaterial und der Bezugsstoff müssen den Feuchtigkeitshaushalt regulieren, je nach Außentemperatur wärmen oder kühlen und die Atmungsaktivität sicherstellen.

Wenn Sie nachts frieren oder schwitzen, haben Sie die falsche Decke. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie die Betten genäht sind:

Ballondeckbett

Das Ballondeckbett erinnert an Omas Zeiten. Die Füllung können Sie jederzeit dorthin schütteln, wo Sie sie haben möchten. Dieses Bett ist nicht abgesteppt.

Karosteppdecke

Die Karosteppdecke hat eingenähte Stege, die das Verrutschen der Füllung zwar eindämmen, aber nicht ganz verhindern.

Dauneneinziehdecke

Bei der Dauneneinziehdecke verrutscht die Füllung auf keinen Fall. Die Decke ist in kleinen Karos abgesteppt, die Ober und die Unterseite sind direkt aufeinander genäht.

Kassettendaunendecke

Auch bei der Kassettendaunendecke ist kein Verrutschen möglich. Es können auch keine Kältezonen entstehen, weil die Kammern (anders als bei der Dauneneinziehdecke) mit Stegen zugenäht sind.

Duo-Steppbett

Das Duo-Steppbett besteht aus zwei Decken, die am Rand aneinander genäht sind. Die isolierte Luftschicht zwischen den beiden Decken sorgt für ein ideales Schlafklima.

Vier-Jahreszeiten-Bett

Frau joggt über eine Wiese mit hohem braunem Gras.

„Lebe Balance“

Das AOK-Angebot für Ihr inneres Gleichgewicht.

Übrigens: Daune ist nicht gleich Daune

Originaldaunen 1. Klasse stammen von der Gans oder Ente. Halbdaunen bestehen zu 15 Prozent aus Daunen und zu 85 Prozent aus Federn, Dreivierteldaunen zu 30 Prozent aus Daunen und 70 Prozent aus Federn und fedrige Daunen bestehen zu 50 Prozent aus Daunen.


Letzte Änderung: 11.10.2019