Organspende. Es ist Ihre Entscheidung

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Frauenhand füllt einen Organspendeausweis mit einem Kugelschreiber aus

Bildnachweis: © wdv / Oana Szekely

Etwa 10.000 Patienten in Deutschland warten nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) auf ein rettendes Organ. Täglich sterben statistisch drei von ihnen, weil es nicht genug Spenderorgane gibt. Zwar stehen 81 Prozent aller Bundesbürger der Organspende positiv gegenüber, doch nur 36 Prozent besitzen einen Organspendeausweis. (Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 2016)

Die AOK Rheinland/Hamburg möchte dies ändern und hat deshalb zusammen mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) das Aktionsbündnis Organspende im Rheinland ins Leben gerufen. Ziel ist es, durch regionale Informationskampagnen für das Ausfüllen und Tragen eines Organspendeausweises zu werben.

Foto: Frauen im Gespräch

Patientenrechte

Das sollten Sie wissen.

Nur einer sollte entscheiden. Und das sind Sie.

Den meisten Menschen fällt es nicht leicht, sich für oder gegen eine Organspende zu entscheiden. Was sagt meine Familie dazu? Wer entscheidet für mich, wenn ich es nicht mehr kann? Lässt sich Organspende mit meinem Glauben vereinbaren? Was viele Menschen nicht wissen: Nur, wer den Wunsch, nach seinem Tod ein Organ zu spenden, in einem Organspendeausweis festhält, kann sicher sein, dass Ärzte sich auch daran halten. Wer seinen Willen zu Lebzeiten nicht kund tut und möglichst schriftlich fixiert, der überlässt diese schwierige Entscheidung seinen Angehörigen. Und: Im Organspendeausweis kann man sowohl dokumentieren, dass man keine Organe spenden möchte als auch festlegen, dass nur bestimmte Organe oder lediglich Gewebe als Spende entnommen werden dürfen.

Die AOK hilft Ihnen beim Abwägen der Argumente

Entscheidungshilfe Organspende

Hier geht es zur umfassenden Entscheidungshilfe Organspende der AOK.

Persönliche Beratung

Unsere Experten bei der Organspende-Hotline erreichen Sie kostenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz unter 0800 0 326 327 oder Sie wenden sich an eine unserer Geschäftsstellen.

Letzte Änderung: 13.08.2017