Ursachen und Risikofaktoren von Gebärmutterhalskrebs

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Arzt erklärt einer jugendlichen Patientin ein Dokument.

Bildnachweis: © wdv / Alex Schwander

Gebärmutterhalskrebs entsteht durch eine Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV), die beim Geschlechtsverkehr übertragen werden.

    Als Risikofaktoren für eine Infizierung mit den humanen Papillomaviren gelten die frühe Aufnahme sexueller Kontakte und der ungeschützte Verkehr mit wechselnden Partnern.

    Allerdings: Infiziert sich eine Frau mit den humanen Papillomaviren, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass sie an Gebärmutterhalskrebs erkrankt. Drei von vier Frauen kommen im Lauf ihres Lebens mit den humanen Papillomaviren in Kontakt. Doch nur selten entwickelt sich daraus Gebärmutterhalskrebs. Doch auch für die Entstehung dieser Krebserkrankung gibt es Risikofaktoren:

    • Rauchen und Passivrauchen gelten als Begleitfaktoren für die HPV-bedingte Tumorentstehung.
    • Ein stark geschwächtes Immunsystem (HIV, AIDS) erhöht das Risiko, dass eine HPV-Infektion vom Körper nicht mehr zurückgedrängt werden kann.
    • Weitere Infektionen im Genitalbereich, zum Beispiel Herpes simplex oder Chlamydien, können zur Krebsentstehung zusätzlich beitragen.
    Ärztin sitzt am Schreibtisch und spricht mit einem Paar.

    Erkennen und heilen

    Krebsfrüherkennung ist wichtig!

    Letzte Änderung: 17.12.2014