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Gebärmutterhalskrebs und HPV

ArtikelLesezeit: 1:00 min.
Illustration Papillomavirus

Bildnachweis: © stock.adobe.com / Kateryna_Kon

Papillomaviren befallen Haut- und Schleimhautzellen und werden beim Geschlechtsverkehr oder durch Hautkontakt im Intimbereich übertragen.

Expertenbild

Die Expertin zum Thema

Dr. Anke Leesemann

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
ServiceCenter AOK-Clarimedis

Die meisten Frauen infizieren sich irgendwann im Laufe ihres Lebens mit Papillomaviren, viele im Alter zwischen 20 und 30. Bis zu 70 Prozent der schweren Zellveränderungen am Gebärmutterhals haben eine Infektion durch die Hochrisiko-HPV-Typen 16 und 18 als Ursache. Männer können sich ebenfalls mit HP-Viren anstecken – und diese übertragen! Und auch bei Männern können die Viren Krebs in Mund, Rachen, Anus oder Penis auslösen.

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„Viele Frauen infizieren sich irgendwann einmal mit den humanen Papillomaviren“, erklärt Fachärztin Dr. Anke Leesemann, „Gebärmutterhalskrebs entsteht hingegen nur bei einer von 1.000 Infektionen.“ Denn in aller Regel wehrt das Immunsystem die Viren ganz von alleine ab und die Ansteckung bleibt unbemerkt.

HPV-Infektionen bleiben oft unbemerkt

Gerade bei jungen Frauen verschwindet die HPV-Infektion meist innerhalb weniger Monate. Manchmal aber – und deswegen ist die Impfung so wichtig! – setzen sich bestimmte HPV-Typen für mehrere Jahre oder Jahrzehnte in der Schleimhaut fest. Dann können sich langsam zuerst eine Krebsvorstufe und schließlich ein Gebärmutterhalskrebs entwickeln. Manche HPV-Typen rufen auch sogenannte Feigwarzen (auch Genitalwarzen oder Kondylome genannt) hervor.

Letzte Änderung: 09.09.2022