Gebärmutterhalskrebs: Vorsorge ist wichtig

ArtikelLesezeit: 1:30 min.
Frauenärztin erklärt einer Patientin etwas am Modell einer weiblichen Brust.

Bildnachweis: © wdv / Olaf Georg Hermann

Dank der gesetzlich verankerten Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung ist die Anzahl der Gebärmutterhalserkrankungen in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gesunken.

Jedes Jahr erkranken rund 6200 Frauen in Deutschland an Gebärmutterhalskrebs. Die meisten Diagnosen werden bei Frauen im Alter zwischen 35 und 38 Jahren gestellt. Und auch zwischen dem 60. und 65. Lebensjahr steigen die Erkrankungszahlen wieder an.

Im Vergleich mit anderen Krebsarten tritt das Zervixkarzinom, so lautet der Fachbegriff für den Gebärmutterhalskrebs, jedoch eher selten auf – an Brustkrebs erkranken jährlich über 70.000 Frauen in Deutschland.

Ärztin sitzt am Schreibtisch und spricht mit einem Paar.

Erkennen und heilen

Krebsfrüherkennung ist wichtig!

Das war nicht immer so: Noch bis Anfang der Siebziger Jahre war Gebärmutterhalskrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Seit Einführung der gesetzlichen Untersuchungen zur Früherkennung jedoch sind die Erkrankungszahlen und die Sterblichkeitsrate bei Gebärmutterhalskrebs um etwa 70 Prozent gesunken. Eine gute Nachricht für alle Frauen und Mädchen: Durch die Früherkennungsuntersuchungen können sie viel tun, um eine Erkrankung an Gebärmutterhalskrebs zu verhindern.

Letzte Änderung: 17.12.2014