So verschönern Sie Ihre Büro-Atmosphäre

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Frau und Mann bei einer Besprechung im Büro.

Bildnachweis: © wdv / Olaf Hermann

Nicht nur für Softies – sogenannte weiche Ergonomie-Faktoren: Farben, Bilder und Pflanzen verschönern auf den ersten Blick lediglich den Arbeitsplatz. Noch nützlicher sind die dauerhaften Nebenwirkungen: erhöhtes Wohlbefinden und gesteigerte Motivation.

Die beste Voraussetzung für ein rundum gesundes Büro: Jeder fühlt sich dort wohl. Dazu trägt nicht zuletzt eine angenehme Raum-Atmosphäre bei. Denn ein richtig eingestellter Drehstuhl oder Bildschirm allein schafft noch lange keine Behaglichkeit. Da braucht es eine Prise mehr: die weichen Faktoren nämlich. Gönnen Sie Ihrem Arbeitsplatz doch mal eine Farb- und Stil-Auffrischung.

Der Ton macht die Stimmung

Zu bunt treiben sollten es die Büro-Innenräume lieber nicht: Denn Farben beeinflussen die Psyche, allerdings nicht bei jedem in gleichem Maße. Was für den einen im grünen Bereich liegt, sieht der andere vielleicht schwarz. Bei Farben scheiden sich die Büro-Geister. Daher empfehlenswert: neutrale Farben in der Einrichtung und an den Wänden. Damit es nicht zu eintönig wird, ein paar frische Farbtupfer ergänzen, etwa in Form von Bildern, Schreib-Utensilien oder Pflanzen.

Übrigens: Blau beruhigt und kurbelt die Kommunikation an, Orange fördert die Kreativität. Gelb sorgt für bessere Konzentration und Grün wirkt erfrischend.

Grüner wird’s gesünder

Natürliches Grün tut der Gesundheit besonders gut: Pflanzen verwandeln eine nüchterne Büro-Einrichtung in eine regelrechte Oase. Zimmerlinde, Ficus und ihre Verwandten machen ein Zimmer nicht nur schöner, sie befeuchten zudem die Luft. Gerade im Winter, wenn die Heizung auf Hochtouren läuft, verbessern Gewächse das Raumklima. Ohne ausreichende Luftfeuchtigkeit reagieren Augen- und Nasenschleimhäute schnell gereizt.

Apropos Heizung: Mehr als 23 Grad Celsius machen müde, deshalb sollte das Raum-Thermometer lieber etwas weniger anzeigen. Ein Schälchen Wasser auf der Heizung sorgt zusätzlich für mehr Luftbefeuchtung.

Junge Frau liegt mit geschlossenen Augen und angelegten Armen auf einer Gymnastikmatte.

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Licht und Luft in Hülle und Fülle

Bitte keine Schwarzmaler im Büro! Das heißt nicht nur: lieber auf düstere Farben verzichten. Im Hellen geht einfach alles besser von der Hand. Die Augen werden nicht so angestrengt, die Konzentration ist stärker. Tageslicht ist immer erste Wahl. Ein Sonnenbad am Schreibtisch wäre wiederum zu viel des Guten und ein Fall fürs Sonnenschutz-Rollo.

Nimmt das Tageslicht ab, dann beleuchten Sie das Zimmer am besten mit Neonröhren. Die geben Licht großflächiger ab als einzelne Birnen. Außerdem sollte an jedem Schreibtisch individuell eine Leuchte den Schatten vertreiben.

Neben ausreichendem Licht braucht konzentriertes Denken auch frische Luft: Einmal stündlich sollte das Fenster drei bis fünf Minuten lang offen stehen. So kommt das große Gähnen erst gar nicht auf.


Letzte Änderung: 13.04.2015