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Pollenflugkalender – wann fliegt was?

ArtikelLesezeit: 3:00 min.
Pollenflug: Frau kraust die Nase.

Bildnachweis: © istockphoto.com / Jens Rother

Besonders ab dem Frühjahr verteilen Gräser und Bäume ihre Pollen. Gut für die Natur, schlecht für Allergiker. Lesen Sie, wann welche Pollen fliegen, was gegen Niesanfälle, juckende und tränende Augen hilft und ob die Allergiesaison wirklich immer früher startet.

Pollenflugkalender: Wann fliegt was?

Welche Pollen die Allergien auslösen ist unterschiedlich. Wissen Sie bereits, dass Sie etwa gegen Birke, Erle oder Gräser allergisch sind? Dann hilft Ihnen der Pollenflugkalender, sich besser gegen die Plagegeister zu wappnen. Übrigens: Etwa 15 bis 20 Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind im Laufe ihres Lebens von Heuschnupfen betroffen – Frauen etwas häufiger als Männer.

 Dez.Jan.Feb.MärzApr.MaiJun.Jul.Aug.Sept.Okt.Nov.
Hasel            
Erle            
Pappel            
Weide            
Esche            
Hainbuche            
Birke            
Buche            
Eiche            
Kiefer            
Gräser            
Wegerich            
Roggen            
Brennessel            
Beifuß            
Traubenkraut            
 Erläuterung
   Hauptblüte
   Vor- und Nachblüte
   Mögliches Vorkommen


Welche Pollen liegen heute in meiner Region in der Luft?

Wer genauer wissen möchte, welche Pollen vor der eigenen Haustür zu erwarten sind, der kann den tagesaktuellen Pollenflug-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes aufrufen. Er zeigt die zu erwartenden Pollenkonzentrationen für die acht allergologisch wichtigsten Pollen in Deutschland: Hasel, Erle, Esche, Birke, Gräser, Roggen, Beifuß und Ambrosia.

Was hilft gegen Allergiebeschwerden?

Pollen verteilen sich sehr gut in der Luft und fliegen kilometerweit. Unsere Tipps helfen Allergikern, möglichst wenig mit den Pollen in Kontakt zu kommen.

Planen nach Pollenflug

Lüften Sie, wenn der Pollenflug für Ihren Wohnort möglichst gering ist. Sind viele Pollen vorhergesagt, gehen Sie möglichst wenig raus. Auch Gartenarbeit sollten Pollenallergiker dann meiden.

Täglich Haare waschen

Waschen Sie sich möglichst jeden Abend die Haare, wenn Pollen fliegen, die Ihnen zu schaffen machen. An den Haaren bleiben die Pollen haften und können sich im Schlafzimmer und Bett verteilen.

Drinnen trocknen

Trocken Sie Ihre Wäsche – vor allem Bettwäsche – nicht draußen. Pollen haften nämlich auch extrem gut an Stoffen. Legen Sie Ihre getragenen Klamotten abends deshalb nicht ins Schlafzimmer.

Böden und Möbel feucht wischen

Im Haus sollten Sie regelmäßig feucht wischen, da sich die Pollen so am besten von Böden und Möbeln entfernen lassen. Wenn Teppiche vorhanden sind, sollten diese mittelflorig sein und grundsätzlich auch regelmäßig gesaugt werden.

Auto und Staubsauger mit Pollenfiltern aufrüsten

Nutzen Sie Staubsauger mit speziellen Filtern, die möglichst viele Pollen aufnehmen. Auch fürs Auto gibt es solche Pollenfilter.

Urlaub am Wasser oder in den Bergen machen

Wenn es geht, machen Sie in der Allergiesaison Urlaub an der See oder in den Bergen – hier ist die Pollenkonzentration gering.

Nichtraucher werden

Geben Sie das Rauchen auf. Durch den Rauch gereizte Atemwege bieten Allergenen eine perfekte „Angriffsfläche“. Zudem schädigt Rauchen die allgemeine Gesundheit.

Viele verschiedene Tabletten in verschiedenen Farben auf einem Haufen.

Medikamente suchen

Der Arzneimittelnavigator hilft.

Gehen Allergien mittlerweile früher los?

Ja, zumindest beobachten Experten und Allergiker das in den zurückliegenden Jahren. Verantwortlich dafür sind vor allem Klimaveränderungen. Da es immer wärmer wird, hat sich die Pollensaison in den letzten 30 Jahren verlängert. Einige Pflanzen blühen deutlich früher. So können Haselnusspollen beispielsweise schon im Dezember in der Luft sein. Umgekehrt sind Gräser und Kräuter oft bis in den späten Herbst hinein noch unterwegs.

Was ist eine Kreuzallergie?

Das bedeutet, dass Sie bei allergischen Reaktionen auf bestimmte Pollen auch auf diverse Nahrungsmittel allergisch reagieren können, etwa auf Äpfel, Haselnüsse und Mandeln. Der Grund für die Kreuzallergien: Die Allergene mancher Pollen und Lebensmittel sind sich so ähnlich, dass das Immunsystem sie nicht unterscheiden kann.

Allergietest für mehr Klarheit

Sie wissen nicht, welche Pollen oder andere allergieauslösende Stoffe Ihnen zu schaffen machen? Ein Allergietest beim Arzt kann klären, welche Pollen den Heuschnupfen auslösen. Führen Sie außerdem ein Tagebuch, um Ihre Beschwerden übers Jahr hinweg zu protokollieren. Versuchen Sie dann, den Kontakt mit den Auslösern möglichst zu vermeiden.

Klappt das nicht, lassen sich Symptome wie juckende Augen oder häufiges Niesen mit Medikamenten lindern. Diese wirken vorbeugend oder wenn der Allergieschub bereits da ist. Für viele Allergiegeplagte kann außerdem eine Hyposensibilisierung dauerhafte Besserung erreichen.


Morphium & Ingwer: Kann Nüsse von Spuren enthalten: Allergien

Diese Folge „Morphium & Ingwer“ sorgt bei Olli Briesch und Michael Imhof für das ganz große Kribbeln – denn die beiden sind beim Allergietest. Auf was kann man eigentlich alles allergisch sein? Was hilft wirklich bei Beschwerden? Und was genau ist eine Bauernhoftablette? Diesen und weiteren Fragen gehen unsere Sprüh- äh Spürnasen auf den Grund. Außerdem erzählt die frühere Weltklasseschwimmerin Sandra Völker, wie sie trotz Asthma eine beeindruckende Karriere mit unzähligen Medaillen hinlegen konnte. Hören Sie rein.

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Letzte Änderung: 16.02.2021