Kondom

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Das Kondom ist derzeit das einzige Verhütungsmittel für den Mann. Es besteht aus einer hauchdünnen, reißfesten Latexhaut, die auf den steifen Penis gerollt wird und so beim Sex den direkten Kontakt zur Scheide verhindert.

Das Prinzip: Das Kondom gehört, gleich nach der Pille, zu den am häufigsten eingesetzten Verhütungsmitteln. Das liegt sicher daran, dass es nicht nur vor einer Schwangerschaft schützt, sondern auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie etwa HIV, Syphilis oder Chlamydien. Da bereits vor dem Erguss am Penis Samen austreten können, wird es noch vor dem ersten Kontakt mit der Scheide übergestreift. Das Reservoir an der Spitze des Kondoms dient dazu, die Samenflüssigkeit aufzufangen.

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Nebenwirkungen: Dieses Verhütungsmittel greift nicht in den Körper ein und hat keine schädlichen Nebenwirkungen. Kondome sind frei verkäuflich, relativ günstig und können mit etwas Übung schnell angelegt werden. Nicht nur die Formvielfalt ist groß, es gibt auch eine breite Spanne an Qualitätsansprüchen. Abgelaufene, schlecht gelagerte oder beschädigte Kondome sollten nicht benutzt werden. Bei Latexallergie kann auf Kondome mit Polyurethan ausgewichen werden.

Pearl-Index: 2 - 12 (Quelle für Pearl-Index: profamilia.de)

Letzte Änderung: 09.06.2016