Das neue Leben mit Baby

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Das Baby ist da – und plötzlich ist nichts, wie es mal war. Der Nachwuchs ist zwar unendlich süß, sagt aber auch erbarmungslos, wo es langgeht. Stillen, Wickeln und Co. nehmen so viel Zeit in Anspruch, dass Kochen und Putzen auf der Strecke bleiben, ganz zu schweigen von persönlichen Unternehmungen. Damit Ihre Bedürfnisse dabei nicht komplett hinten anstehen müssen, geben wir Ihnen fünf goldene Regeln für den Alltag mit auf den Weg.

Ansprüche zurückschrauben

  • Verabschieden Sie sich davon, dass es bei Ihnen zu Hause perfekt aussehen muss.
  • Es muss nicht jeden Tag etwas anderes auf den Tisch kommen! Kochen Sie die doppelte oder dreifache Portion vor, auch um Mahlzeiten einfrieren zu können.

Das Baby dabei haben

  • Versuchen Sie, im Haushalt so viel wie möglich mit Ihrem wachen Kind zu erledigen. Die Zeit, in der Ihr Baby schläft, können Sie dann für sich selbst nutzen – sei es, um sich hinzulegen oder um Zeit mit dem Partner oder der Partnerin zu verbringen. Dabei kann ein Tragetuch sehr hilfreich sein: Das Baby ist zufrieden, und Sie haben zwei Hände frei, um zu bügeln, zu saugen etc.

Hilfe holen

  • Egal, ob beim Kochen, Putzen oder Einkaufen: Fragen Sie, ob Ihre Familie Ihnen etwas abnehmen kann.
  • Wenn es der Familien-Etat zulässt, können Sie sogar über eine Haushaltshilfe nachdenken.
Foto: Kleines Mädchen streichelt den Bauch einer schwangeren Frau

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Sich neu organisieren

  • Erstellen Sie einen Haushaltsplan und verteilen Sie Saugen, Badputzen etc. auf verschiedene Wochentage.
  • Ein Großeinkauf pro Woche spart Zeit: Notieren Sie dafür die ganze Woche über auf einem Zettel, was Sie benötigen.
  • Räumen Sie Kleinigkeiten sofort auf, anstatt sie zu einem größeren Chaos anwachsen zu lassen.

Geduld haben

  • Auch wenn es zeitweise sehr schwer fällt: Versuchen Sie, gelassen zu bleiben. Lernen Sie, mit Unterbrechungen zu leben. Wenn Ihr Baby Aufmerksamkeit verlangt, muss die restliche Wäsche eben erstmal ungefaltet liegenbleiben.
  • Trotz Stress: Genießen Sie die Zeit mit ihrem Neugeborenen. Oft wird es schon nach drei Monaten – wenn sich alles eingespielt hat – um einiges besser!

Letzte Änderung: 06.02.2014