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Eis selber machen

ArtikelLesezeit: 3:00 min.
Frozen Blueberry Eis am Stil

Bildnachweis: © wdv / Frank Weinert

Selbst gemachtes Eis ist nicht nur lecker, Sie wissen auch, was drinsteckt. Außerdem ist das Selbermachen kinderleicht und damit eine tolle Beschäftigung für Klein und Groß.

Für selbst gemachtes Eis brauchen Sie nur wenige Grundzutaten. Am einfachsten ist Wassereis: einfach den Lieblingssaft einfrieren und fertig. Wer es ein bisschen ausgefallener mag, nimmt noch Früchte, Sirup, Nüsse, Kräuter, Kekse, Saft, Milch, Buttermilch, Schmand oder Sahne dazu. Veganer können auch pflanzliche Milchalternativen wie Soja- oder Mandelmilch verwenden. Für manche Rezepte ist außerdem Gelatine notwendig, damit das Eis fest wird.

Vorteil von selbst gemachtem Eis: Sie können frische regionale Produkte verwenden und fettarme oder zuckerreduzierte Rezepte ausprobieren. So ist der Eisgenuss auch noch figurfreundlich!

Welche Utensilien benötigt man?

Viele Eisrezepte lassen sich auch ohne Eismaschine umsetzen. Die ist also nicht zwingend erforderlich. Ansonsten brauchen Sie je nach Rezept einen Pürierstab oder Mixer, Kochtopf und Schneebesen. Dazu dann noch eine große Schüssel, die in den Gefrierschrank passt – am besten eine mit Deckel. Wer lieber Eis am Stiel mag, kann für den Eisgenuss zu Hause auch verschiedene Eis-Förmchen kaufen.

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Welche Arten kann man selbst machen?

Milcheis

Klassisches, lecker cremiges Milcheis wie aus der Eisdiele. Grundzutaten sind Milch (oder eine vergleichbare, fetthaltige Flüssigkeit wie Sahne oder Sojamilch), Zucker und Eigelb. Die Zutaten werden zuerst aufgekocht und anschließend eingefroren. Hier braucht es also ein paar Stunden Geduld, bis das Eis vernascht werden kann.

Nicecream

Für dieses cremige und vegane Eis werden gefrorene Bananen als Grundlage verwendet. Einfach eine Banane in etwa zwei Zentimeter dicke Scheiben schneiden und mehrere Stunden einfrieren – am besten überreife Früchte verwenden und ruhig Vorrat tiefkühlen. Für das Eis werden die leicht angetauten Bananenscheiben dann mit pflanzlichen Milchalternativen gemixt. Je nach Geschmack können Sie noch weitere Zutaten wie Erdbeeren oder Schokolade dazugeben. Großer Pluspunkt: Da die Früchte schon kalt sind, kann das Eis direkt gegessen werden!

Frozen Joghurt

Hier wird Joghurt statt Milch als Grundlage verwendet. Den Joghurt einfach mit etwas Zucker glattrühren und einfrieren. Das Ergebnis ist ein fettarmes Eis, das trotzdem cremig schmeckt! Wer mag, gibt vorher noch (pürierte) Früchte dazu und erhält so zum Beispiel ein Frozen Blueberry Joghurt. Frozen Joghurt kann vor dem Verzehr noch mit verschiedenen Toppings garniert werden, etwa mit Nüssen, Kokosraspeln oder Früchten. Wer allerdings ein kalorienfreundliches Eis sucht, sollte auf Karamell- oder Schokosoße besser verzichten.

Sorbet

Fruchtigen Eisgeschmack ohne tierische Produkte gibt es mit einem Eis-Sorbet, wie das Beeren-Sorbet. Dafür werden die Früchte mit Puderzucker aufgekocht, püriert und dann eingefroren. Schmeckt lecker erfrischend!

Wassereis

Eine unkomplizierte und schnelle Variante. Hierzu wird einfach der Lieblingssaft in Eis-Förmchen eingefroren – fertig.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

  • Damit das Eis auch ohne Eismaschine schön cremig wird, muss es etwa jede halbe Stunde gut umgerührt werden. Das verhindert, dass sich feste Eiskristalle bilden.
  • Verwenden Sie möglichst feinen Zucker, damit das Eis cremig wird. Als Zucker-Alternative können Sie auch Honig oder Sirup verwenden oder Sie lösen den Zucker vorher in etwas Flüssigkeit auf.
  • In Gefrierdosen mit Deckel hält sich selbst gemachtes Eis etwa eine Woche.

Haben Sie Lust bekommen, Ihr Eis selber zu machen? Dann probieren Sie doch eines unserer Rezepte aus!

Letzte Änderung: 24.07.2020