Der Eier-Frischetest

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Sechs Eier in einem Eierkarton.

Bildnachweis: © wdv / Jan Lauer

Sie wollen wissen, ob ein Ei noch frisch ist? Das kann man ganz einfach herausfinden.

Eier halten sich ziemlich lange – und zwar von Natur aus. Denn im Eiklar schwimmen antibakterielle Stoffe, die das Ei frisch halten. Nachdem es gelegt wurde, ist ein Ei ungefähr vier Wochen lang für den Verzehr geeignet. Hart gekocht kann es im Kühlschrank außerdem bis zu zwei Wochen lang aufbewahrt werden.

Aber woran erkennt man, ob ein Ei noch frisch ist? Jedenfalls nicht an der Farbe des Eigelbs. Das ist zwar mal dunkler und mal heller, aber das sagt nichts über die Frische aus. Dem Hühnerfutter werden meist Carotinoide beigemischt. Das sind pflanzliche Farbstoffe, die im frischen Gras und in verschiedenen Gemüsesorten enthalten sind. Je nachdem, wie viele dieser natürlichen Farbstoffe im Futter sind, ist das Dotter mehr oder weniger stark gelb bis rötlich gefärbt.

Machen Sie den Schütteltest!

Wenn das Ei frisch ist, hören Sie kein Geräusch, wenn Sie es leicht hin und her schütteln. Bei alten Eiern dagegen ist das Eiklar dünnflüssiger, und das macht beim Schütteln ein glucksendes Geräusch.

Junge Frau hält einen Apfel in der Hand.

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Der Schwimmtest verrät es!

Legt man ein frisches Ei in Wasser, sinkt es auf den Boden und bleibt dort liegen. Ältere Eier enthalten mehr Luft, sie richten sich im Wasser auf. Wenn ein Ei sogar an die Oberfläche schwimmt, ist es ungenießbar.

Schlagen Sie es auf!

Wenn man ein frisches Ei aufschlägt, wölbt sich das Dotter nach oben, Eigelb und Eiklar sind deutlich voneinander getrennt. Bei älteren Eiern ist das Dotter flacher und vermischt sich am Rand mit dem Eiklar.

Wo ist das Dotter?

Auch gekochte Eier verraten ihr Alter. Bei frischen Eiern liegt das Eigelb in der Mitte, bei älteren am Rand. Außerdem kann man die größere Luftkammer, die ältere Eier haben, auch im gekochten Zustand erkennen.

Letzte Änderung: 23.03.2017