Zuckerfallen entlarven

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Junge Frau mit einer Gabel im Mund und einem Teller Kuchen in der Hand.

Bildnachweis: © wdv / Tim Thiel

In vielen Produkten steckt Zucker, obwohl sie gar nicht süß schmecken. Ein Blick auf das Etikett verrät mehr.

Die meisten Menschen nehmen sehr viel Zucker zu sich, ohne es zu merken. Er versteckt sich in Getränken, Brot, Wurst, Fruchtjoghurt, Salatdressing, Müsli, Ketchup, Kartoffelsalat und vielen anderen Fertigprodukten. Das liegt daran, dass nicht immer „Zucker“ draufsteht, wo Zucker drin ist. Die Liste der Tarnnamen ist lang. vigo Online hat die wichtigsten für Sie zusammengestellt.

So erkennen Sie Zuckerfallen:

  • Wenn ein Stoff in der Zutatenliste mit der Endung „ose“ auftaucht, verbirgt sich dahinter immer ein Zucker, zum Beispiel Malzzucker (Maltose), Haushaltszucker (Saccharose), Fruchtzucker (Fruktose), Milchzucker (Laktose) oder Traubenzucker (Glukose).
  • Hinter dem Begriff „Maltodextrin“ versteckt sich ein Verdickungsmittel, das aus Malzzucker und Traubenzucker besteht.
  • Malzextrakt besteht aus Malzzucker und Maltodextrin.
  • „Ohne Kristallzucker“ klingt erst einmal gut, bedeutet aber in der Regel, dass das Produkt keinen Haushaltszucker enthält. Meist ist stattdessen Fruchtzucker zugesetzt.
  • Auch die verschiedenen Arten von Sirup verraten, dass Zucker enthalten ist, beispielsweise Invertsirup oder Glukosesirup.
  • Mit Zucker lassen sich Lebensmittel gut konservieren. Wirbt also ein Produkt mit der Aufschrift „ohne Konservierungsstoffe“, kann das ein Indiz dafür sein, dass es unter Umständen Zucker enthält.
  • „Zuckerfrei“ heißt nicht immer frei von Zucker. Gemeint ist lediglich, dass kein Haushaltszucker enthalten ist.
  • Honig schließlich klingt auf der Zutatenliste gesünder, besteht aber ebenfalls aus Traubenzucker und Fruchtzucker.
Junge Frau hält einen Apfel in der Hand.

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Letzte Änderung: 26.07.2017