„Erst nach 20 Minuten verbrennt man Fett und nimmt ab“

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Gruppe in einem Fitnessstudio beim Spinning-Training.

Bildnachweis: © wdv / Jan Lauer

Die Fettverbrennung ist – ebenso wie der Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel – ein stetiger Vorgang in unserem Körper. Je nach Belastungsdauer und Intensität variieren jedoch die Anteile im Stoffwechsel.

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Der Experte zum Thema

Olaf Peters

Diplom-Sport­wissen­schaft­ler und Personal Trainer

Bei einer mittleren bis hohen Belastung, zum Beispiel bei einer Stunde Cycling oder Joggen, steigt der Fettstoffwechsel schon nach wenigen Minuten stark an. Der Kohlenhydratstoffwechsel nimmt gleichzeitig ab. Richtig ist aber auch: Je länger man sich bewegt, desto größer wird der Anteil der Fettverbrennung, da der Körper zunehmend auf große Reserven zurückgreift.

Eine Frau steht in der Küche an der Arbeitsplatte und schneidet Gemüse klein.

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Nun ist für die Fettreduktion jedoch nicht entscheidend, dass man während der Belastung möglichst im Fettstoffwechsel trainiert, sondern dass man insgesamt eine negative Energiebilanz erzeugt. Der gesamte Energieverbrauch ist der Schlüssel zum Erfolg – auch außerhalb des sportlichen Trainings! Das heißt auch die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle.

Mein Tipp: Lassen Sie sich von der falschen „Zeitregel“ nicht demotivieren! Beginnen Sie mit dem sportlichen Training besser langsam und steigern Sie Ihr Programm stetig, so dass Sie nach einigen Wochen etwa 45 bis 90 Minuten am Stück trainieren können. Versuchen Sie intensiv zu trainieren, um möglichst viel Energie umzusetzen.

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Letzte Änderung: 25.03.2015