Freeletics – intensives Outdoor-Workout

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Junge Frau joggt in Sportkleidung über eine Wiese mit Bäumen im Hintergrund.

Bildnachweis: © wdv / Jan Lauer

Freeletics, das Ganzkörper-Workout mit hoher Intensität und ohne Ausrüstung, boomt. Nicht zuletzt, weil diese Sportart so praktisch ist: Rein in die Sportkleidung, raus ins Freie und los geht es mit dem Training. Doch gerade für Anfänger ist Freeletics nicht ganz ungefährlich. vigo Online erklärt, was genau hinter dem Trendsport steckt und auf was Sie achten sollten.

2012 entwickelten drei Studenten in München das Fitnessprogramm Freeletics. Sogenannte „Free Athletes“ (übersetzt „Freie Athleten“) trainieren mehrmals pro Woche alleine oder in der Gruppe in der Regel zwischen 15 und 45 Minuten. Sie benötigen dafür lediglich Ihren Körper. Mit Freeletics bauen Sie Muskeln auf, verbrennen Fett und durch Laufeinheiten sowie Eigengewichtsübungen verbessern Sie Ihre Schnelligkeit, Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer. Jede Trainingseinheit beginnt mit einer Aufwärmphase und endet mit Stretching. Nichts Neues, denken Sie? Weit gefehlt.

Junge Frau joggt im Wald.

„Laufend in Form“

Das AOK-Programm gibt den Kick.

Per App zum Trainingsplan

Das Besondere an dem Trendsport ist das multimediale Coaching: Wer sich auf der Freeletics-Homepage anmeldet, bekommt Workout-Vorschläge per Newsletter oder App. Die Basis-Übungen samt Video-Anleitung sind kostenlos abrufbar. Für den Großteil der Trainings- und Ernährungspläne, die individuell an Ziele und Fortschritte angepasst werden, muss man allerdings zahlen.

Der Trainingsablauf besteht aus sogenannten Exercises oder einem kompletten Workout. Während Exercises den Fokus auf eine einzelne Übung legen, bestehen Workouts aus einer Kombination mehrerer Übungen. Diese verlangen den Sportlern allerdings einiges ab. Liegestütze, Sit-ups, Kniebeugen, Sprints in hoher Zahl – alles wird mit mehreren Wiederholungen und auf Zeit durchgeführt, oft bis an die körperliche Leistungsgrenze.

Das Ziel: Bestzeiten übertreffen

Übungen eines festgelegten Workouts möglichst schnell, aber zugleich sauber ausführen – das ist der Grundgedanke von Freeletics. Die persönliche Bestzeit, die mit einer App erfasst wird, gilt stets als zentrales Leistungskriterium. So kann der Athlet seine eigenen Fortschritte messen, seine Leistung aber auch mit anderen vergleichen. Die Zeit, die man insgesamt benötigt, gibt schließlich den Fitnessstand an.

Achtung, Verletzungsgefahr!

Untrainierte müssen langsam in den Trendsport einsteigen. Bei Freeletics steht man während der Übungen immer unter Zeitdruck. Damit steigt die Gefahr der unsauberen Ausführung. Darüber hinaus werden beispielsweise der Schultergürtel und die Kniegelenke sehr stark belastet. All das erhöht vor allem bei Anfängern die Verletzungsgefahr. Deshalb gilt: Übungen zunächst langsam und immer korrekt ausführen und die Jagd nach Bestzeiten auf später verschieben.


Letzte Änderung: 21.06.2015