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E-Bike: Vor- und Nachteile

ArtikelLesezeit: 2:00 min.

Bildnachweis: © stock.adobe.com / Halfpoint

E-Bikes* liegen weiterhin im Trend. Jedes dritte verkaufte Fahrrad in Deutschland 2019 war ein E-Bike. Allerdings sind sie auch nicht ganz billig. Lesen Sie in unserem Pro und Kontra, welche Vor- und Nachteile E-Bikes haben und ob sich eine Anschaffung für Sie lohnt.

Vorteile E-Bike

  • E-Bike-Fahren ist gesund. Trotz Motor heißt es, weiterhin selbst in die Pedale zu treten. Das fördert die Ausdauer und die Bewegung ist gut für Herz und Kreislauf. Bei Steigungen schont die Motorunterstützung die Gelenke.
  • Fahrradfahren trainiert das Gleichgewicht und Ihre Koordination. Egal, ob mit Motor oder ohne.
  • Ein Elektrorad bringt Komfort und Fahrspaß zurück. Vor allem für Menschen, die körperlich nicht mehr so fit sind, ist es eine tolle Möglichkeit, um wieder in Bewegung zu kommen und zu bleiben. 60 Prozent der E-Bike-Besitzer bewegen sich mit dem E-Bike mehr als mit einem herkömmlichen Rad.
  • Ein E-Bike erweitert den Radius: Spannendere, anspruchsvollere oder weitere Strecken sind dank Motor kein Problem mehr. In einer Umfrage ist das für 8 von 10 Befragten mitunter der größte Vorteil.
  • Ein E-Bike ist flexibel: wie stark der Motor unterstützt, ist einstellbar. Die Motorkraft sorgt zum Beispiel für einen schweißfreien Weg zur Arbeit. Auf dem Nachhauseweg lässt sich dann ruhig ein bisschen stärker in die Pedale treten.
  • Besonders praktisch ist ein Elektrorad für alle, die einen Kinderanhänger ziehen müssen oder viel mit einem Lastenrad unterwegs sind. Und für alle, die auf ihrem Weg viele Steigungen zu bewältigen haben.
  • E-Bikes sind umweltfreundlicher als Autos. Vor allem, wenn es für Strecken bis etwa 20 Kilometer das Auto ersetzt. Weiterer Pluspunkt: die lästige Parkplatzsuche entfällt. Am umweltfreundlichsten ist allerdings das normale Fahrrad. Der Grund: Bei der Akku-Herstellung entstehen Treibhausgase und der Abbau der benötigten Rohstoffe belastet die Umwelt.

Nachteile E-Bike

  • Ein großer Nachteil ist der hohe Preis der E-Bikes. Die meisten Modelle kosten mehr als 2.000 Euro.
  • Wartung und Reparatur sind mit höheren Kosten als bei herkömmlichen Fahrrädern verbunden.
  • Aufgrund ihres hohen Werts müssen Sie Ihr E-Bike gut gegen Diebstahl schützen.
  • Mit dem E-Bike werden höhere Geschwindigkeiten erreicht. E-Bike-Fahrer haben deshalb auch ein höheres Risiko für Verletzungen, wenn es zu einem Unfall kommt. Für E-Bike-Neulinge empfiehlt sich daher eine gute Einweisung oder ein Fahrsicherheitstraining. Auf dieser Karte finden Sie Kurse in Ihrer Nähe.
  • E-Bikes sind schwerer und unhandlicher als normale Fahrräder. Das ist vor allem für diejenigen ein Nachteil, die ihr Fahrrad im Zug oder mit dem Auto mitnehmen wollen. Es gibt mittlerweile zwar leichte Modelle, die sind allerdings meist noch einmal teurer.
  • Wenn Sie gerne lange Radtouren machen (mehr als 60 bis 80 Kilometer am Tag), müssen Sie die Akkulaufzeit beachten. Zwar fährt das E-Bike auch ohne Motor, aber durch das höhere Gewicht müssen Sie schwerer in die Pedale treten.

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*Anmerkung: Mit E-Bike ist im allgemeinen Sprachgebrauch und auch auf vigo.de meistens das sogenannte Pedelec gemeint. Bei Pedelecs unterstützt der Motor nur, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Eigentliche E-Bikes fahren auch ohne Pedalunterstützung und benötigen eine Zulassung und Kennzeichen.

Letzte Änderung: 29.05.2020