Hirnhautentzündung durch Zecken – ist eine Impfung sinnvoll?

Frage der WocheLesezeit: 1:00 min.

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Diese Woche: Hirnhautentzündung durch Zecken – ist eine Impfung sinnvoll?

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Der Experte zum Thema

Dr. Maik Irmisch

Facharzt für Innere Medizin
ServiceCenter AOK-Clarimedis

Zecken können tatsächlich eine Reihe von Erkrankungen übertragen, unter anderem die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis, auch FSME genannt. Dies ist eine entzündliche Erkrankung von Hirn und Hirnhäuten, verursacht durch ein Virus. In der Zeit von März bis Oktober findet man die Zecken hauptsächlich auf niedrigen Sträuchern, Gräsern und Farnen an Waldrändern und Waldlichtungen. Ein FSME-Risiko besteht in weiten Teilen Bayerns, Baden-Württembergs, aber auch in bestimmten Regionen von Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen.

Impfstoff und Spritze auf einem Impfpass.

Impfschutz für Erwachsene

Wann Sie welche Impfung auffrischen sollten.

In Deutschland gibt es prophylaktische Impfstoffe gegen FSME. Die beste Impfzeit ist zwischen Dezember bis März, damit der Impfschutz während der Zeckensaison besteht. Die FSME-Impfung setzt sich aus drei Spritzen zusammen. Die ersten beiden gibt der Arzt im Abstand von zwei bis vier Wochen. Danach besteht bereits ein hoher Schutz für das laufende Jahr. Die dritte Impfung nach neun bis zwölf Monaten führt zu einem Langzeitschutz für drei bis fünf Jahre. Nach Spaziergängen in Wald und auf Wiesen sollte man sich gegenseitig nach Zecken absuchen!


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Letzte Änderung: 21.04.2013