Impfpass verloren – was tun?

Frage der WocheLesezeit: 1:00 min.
Impfkalender für Kinder auf der Rückseite eines Impfpasses.

Bildnachweis: © wdv / Alex Schwander

Unsere Clarimedis-Experten nehmen jedes Jahr bis zu einer halben Million Anrufe entgegen. Häufig gestellte Gesundheitsfragen beantwortet das Expertenteam in unserer Rubrik „Frage der Woche“.

Diese Woche: Impfpass verloren – was tun?

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Der Experte zum Thema

Dr. Maik Irmisch

Facharzt für Innere Medizin
ServiceCenter AOK-Clarimedis

Nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut gilt jede nicht dokumentierte Impfung als nicht erfolgt.

Sollte ein Erwachsener also keinen Impfausweis mehr haben und auch über seinen Hausarzt keine dokumentierten Impfungen nachweisen können, muss im Zweifelsfall eine erneute Grundimmunisierung gegen Tetanus, Diphtherie und Kinderlähmung vorgenommen werden. Alle nach 1970 Geborenen sollten sich zusätzlich mit gegen Masern, Mumps und Röteln impfen lassen. Bei jedem Erwachsenen mit unklarem Impfstatus empfiehlt sich eine einmalige Immunisierung gegen Keuchhusten.

Menschen, die älter als 60 Jahre sind, sollten standardmäßig zusätzlich jährlich eine Impfung gegen echte Grippe und einmalig gegen Pneumokokken erhalten.

Impfstoff und Spritze auf einem Impfpass.

Impfschutz für Erwachsene

Wann Sie welche Impfung auffrischen sollten.


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Das telefonische ServiceCenter AOK-Clarimedis ist für Versicherte der AOK Rheinland/Hamburg an 365 Tagen im Jahr erreichbar. Ein Team aus Fachärzten, Krankenschwestern und -pflegern, Ernährungsberatern und Versicherungsexperten gibt kompetente Auskünfte zu den Themen Medizin und Versicherung.

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Letzte Änderung: 09.07.2015