Spezialist für Implantate: Die AOK-Zahnklinik in Düsseldorf

InterviewLesezeit: 3:00 min.
Zahnarzt schaut einer Patientin mit einm Sppiegel in den Mund.

Bildnachweis: © wdv / Michael Völler

Implantate sind ein beliebter Zahnersatz: langlebig, gesundheitlich unbedenklich, gut verträglich und ästhetisch ansprechend. Doch die Versorgung mit den kleinen Lückenfüllern ist aufwändig und teuer. Eine umfassende Beratung und höchste Qualitätsstandards erwarten die Patienten in der AOK-Zahnklinik in Düsseldorf. Oberarzt Dr. Björn Wannicke ist dort als Fachzahnarzt für Oralchirurgie tätig und hat mit vigo Online über die Vorteile von Zahnimplantaten, den Behandlungsablauf und die Kosten gesprochen.

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Der Experte zum Thema

Dr. Björn Wannicke

Fach­zahnarzt für Oral­chirurgie
AOK-­Zahn­klinik in Düssel­dorf

Herr Dr. Wannicke, welche Vorteile haben Zahnimplantate im Vergleich zu anderen Formen des Zahnersatzes?

Redaktion

Implantate kommen in Ästhetik und Funktion dem natürlichen Zahn am nächsten. Sie sind außerdem sehr langlebig. Ein weiterer Vorteil: Das Implantat ersetzt den Zahn im Wurzelbereich, d. h. wir müssen für die Versorgung keine Nachbarzähne beschleifen. Ist das Implantat fest eingeheilt, haben wir vielfältige Versorgungsmöglichkeiten: Wir können einzelne Kronen, Brücken oder sogar Prothesen daran befestigen.
Die Liste der Vorteile ist also lang – und trotzdem ist es mir wichtig darauf hinzuweisen, dass selbst ein Implantat das Ideal des gesunden Zahnes nicht erreichen kann. Der gesunde Zahn stellt stets das Optimum dar. Deshalb steht im Zentrum der zahnmedizinischen Versorgung immer der Erhalt des eigenen Zahnes.

Dr. Björn Wannicke

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Für wen sind Zahnimplantate geeignet und wen können Sie nicht mit Implantaten versorgen?

Redaktion

Wir können Implantate setzen, sobald das Kieferwachstum abgeschlossen ist. In der Regel ist das ab dem 19. Lebensjahr der Fall. Eine obere Altersgrenze für die Versorgung mit Implantaten gibt es nicht.
Allerdings können die Einnahme bestimmter Medikamente und vorliegende Grunderkrankungen gegen die Versorgung mit einem Implantat sprechen. Auch Tumorpatienten, die im Kopf-Hals-Bereich bestrahlt werden, und Patienten mit sehr stark reduziertem Kieferrestknochen können wir nur eingeschränkt behandeln. Patienten, die täglich mehr als 15 Zigaretten rauchen, weisen wir darauf hin, dass sie ihr Implantat unter Umständen vorzeitig verlieren könnten. Nikotin ist nämlich ein Zellgift, das auch die Durchblutung im heilenden Kieferknochen reduziert. Dadurch kann das Implantat unter Umständen nicht einwachsen. Alle diese grundlegenden Fragen klären wir im Vorfeld in unserer Implantat-Sprechstunde mit den Patienten.

Dr. Björn Wannicke

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Wie sieht der typische Behandlungsverlauf aus?

Redaktion

Etwa drei bis sechs Monate nach Entfernung oder Verlust des Zahnes können wir, abhängig vom Entzündungsgrad des Kieferknochens, das Implantat setzen. In sehr seltenen Fällen ist auch eine direkte Versorgung möglich.
Im Vorfeld der Behandlung wird ein Heil- und Kostenplan erstellt, der u. a. den häufig sehr hohen Eigenanteil des Patienten festlegt. Nach Erstellung dieses Planes wird die Operation durchgeführt. Wir entscheiden im Einzelfall, ob ein Knochenaufbau des Kiefers notwendig ist und wenn ja, ob er vor der OP oder zeitgleich erfolgt.
Nach dem Eingriff heilen die Implantate im Oberkiefer sechs Monate und im Unterkiefer vier Monate lang geschlossen unter der Schleimhaut ein. Während dieser Zeit trägt der Patient ein festsitzendes oder herausnehmbares Provisorium.
Sobald die Einheilphase abgeschlossen ist, legen wir die Implantate frei und wenige Tage bis Wochen später erfolgt die zahnärztliche Versorgung mit einzelnen Kronen, Brücken oder Prothesen. Die Nachsorge bis zum Fädenziehen liegt in meiner Hand. Und auch für alle Patienten, die ein fertiges Implantat haben, bleibe ich Ansprechpartner.

Dr. Björn Wannicke

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Für viele Menschen sind Implantate der gewünschte Zahnersatz, doch nicht alle können sie sich leisten. Warum sind Implantate so teuer?

Redaktion

mplantate gehören zu den privaten Leistungen, und an diesen dürfen sich Krankenkassen nicht beteiligen. Allerdings geben die gesetzlichen Krankenversicherungen einen Festzuschuss in Höhe der Regelversorgung. Die Mehrkosten trägt der Patient selbst.

Dr. Björn Wannicke

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Warum sollten sich Patienten, die über die Versorgung mit einem Implantat nachdenken, an die AOK-Zahnklinik wenden? Was macht Ihr Angebot besonders?

Redaktion

In unserer kostenlosen wöchentlichen Implantat-Sprechstunde beraten unsere Chefärztin Frau Dr. Heike Scholtes und ich die Patienten ausführlich im Hinblick auf ihren Zahnersatz und die operative Gestaltung. Der Patient erhält direkt ein umfangreiches Behandlungskonzept. Es umfasst Informationen über den Zahnersatz, das Implantat und den chirurgischen Eingriff. Ein weiterer Vorteil: Der Patient bleibt auch während der Nachsorge in den Händen seines operierenden Arztes. Die meisten Patienten fühlen sich in dieser festen Bindung zu ihrem Arzt sehr wohl und wissen sie zu schätzen.

Dr. Björn Wannicke

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Letzte Änderung: 01.11.2015