Der nächtliche Atemstillstand

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Mann schläft am Schreibtisch.

Bildnachweis: © wdv / Jan Lauer

Zwei bis vier Prozent der Deutschen leiden an einer Schlafapnoe. Dabei verschließen sich die oberen Atemwege, es kommt zu Atemstillständen und der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt.

Bei der Schalfapnoe handelt es sich um eine Art „Steigerung“ des Schnarchens: Die Rachenmuskulatur erschlafft und es kommt zu einem Verschluss der oberen Luftwege. Das Hauptsymptom ist lautes, unregelmäßiges Schnarchen. Dazwischen sind häufige Atemstillstände zu beobachten. Wenn die Atmung wieder einsetzt, geschieht das häufig explosionsartig und der Schlafende wird von den lauten Geräuschen mitunter unsanft geweckt.

Die Schlafqualität leidet darunter erheblich. Am nächsten Tag fühlen sich diese Menschen unausgeschlafen und erschöpft, können sich schlecht konzentrieren und sind oft extrem müde. Das kann zum so genannten Sekundenschlaf führen, was besonders beim Autofahren gefährlich ist.

Frau mit Headset am Computer.

AOK-Clarimedis

Medizinische Hilfe am Telefon.

Diese Schlafapnoe kann auf Dauer Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen, weil das Gehirn zu wenig Sauerstoff bekommt. Außerdem steigt das Risiko für Herzinfarkte oder Schlaganfälle.

Aber wie kann man schweres vom harmlosen Schnarchen unterscheiden? Die ungefährlichen Schlafgeräusche klingen gleichmäßig, hellhörig sollte, Sie werden, wenn kein Rhythmus erkennbar ist, wenn auf zwei oder drei Schnarcher ein Atemaussetzer folgt und wenn die Geräusche einem Röcheln ähneln.


Letzte Änderung: 11.10.2019

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