Erste Hilfe bei Herpes

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Eine junge Frau spickt durch die mit lachendem und traurigem Smiley bemalten Hände vor ihrem Gesicht.

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Tipps zur Behandlung von Herpes gibt es viele. Dabei klingen bei einer harmlosen Infektion die Symptome meist nach einer bis zwei Wochen ab – ohne jegliche Behandlung.

Sie können die Leidenszeit aber verkürzen: So erhalten Sie in der Apotheke rezeptfreie Salben mit antiviralen Substanzen. Beim ersten Kribbeln auf die Lippe aufgetragen, können sie die Bildung der schmerzhaften Bläschen verhindern oder wenigstens den Verlauf der Infektion mildern.

Zusätzlich kennen Sie vielleicht auch Hausmittel, mit denen die betroffenen Stellen bestrichen werden können: Zahnpasta, Honig, Teebaumöl, Echinacea oder Zinksalbe. Diese Methoden schaden nicht. Sie bewirken meist, dass die Bläschen austrocknen, Honig und Teebaumöl wirken antiseptisch.

Frau mit Headset am Computer.

AOK-Clarimedis

Medizinische Hilfe am Telefon.

Tabu ist es aber, die Bläschen aufzustechen oder zu kratzen – damit riskieren Sie eine starke Entzündung.

Bei einem besonders schweren Verlauf Ihrer Herpes-Infektion sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt zu Rate ziehen. Er verschreibt Ihnen dann sogenannte Virostatika, also Tabletten, die die Vermehrung der Viren hemmen, oder Cortison.

Häufig tritt bei Herpes auch eine sogenannte Superinfektion mit Bakterien auf. Hier hilft eine vom Arzt verschriebene antibiotische Salbe.

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Letzte Änderung: 11.06.2012