Tics und Tourette: Tipps für den Umgang mit Betroffenen

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Junger Mann fasst sich an den Kopf und runzelt die Stirn.

Bildnachweis: © wdv / Oana Szekely

Diese Tipps helfen Ihnen, mit Betroffenen umzugehen:

Fordern Sie nicht das Unmögliche: Verzichten Sie auf Zurechtweisungen, üben Sie sich in Geduld.

Schaffen Sie Verständnis im sozialen Umfeld: Möglicherweise wissen andere Personen aus dem Umfeld des Betroffenen nichts oder nur sehr wenig über Tics oder das Tourette-Syndrom. Suchen Sie das Gespräch.

Finden Sie heraus, was geht: Ob in der Arbeitswelt oder im Privaten – wenn Sie in regelmäßigem Kontakt mit Betroffenen stehen, müssen Sie herausfinden, was Ihr Gegenüber leisten kann, und wo Sie eventuell improvisieren müssen.

Definieren Sie neue Maßstäbe: Werden Kinder oder Erwachsene durch ihre Tics am Arbeiten, Lernen oder Lesen gehindert, brauchen sie evtl. mehr Zeit zur Bewältigung bestimmter Aufgaben. Planen Sie dementsprechend.

Frau mit Headset am Computer.

AOK-Clarimedis

Medizinische Hilfe am Telefon.

Schaffen Sie Freiräume: Im Büro können beispielsweise Aufenthaltsräume, in denen sich die Betroffenen unbeobachtet fühlen können, eine gute Lösung sein.

Bleiben Sie in Kontakt: Lernen Sie zu unterscheiden, wann Rücksicht gefordert ist, und wo Sie Grenzen setzen müssen.

Vermitteln Sie Erfolge: Stress führt meist zu stärkeren Tics, Konzentration kann die Symptome stark vermindern. Suchen Sie nach passenden Aufgaben und Aktivitäten für die Betroffenen.

Ersparen Sie Menschen mit Tics Erfahrungen der Zurückweisung: Vermeiden Sie Situationen, in denen absehbar ist, dass andere sich über die Symptome des Betroffenen beschweren werden.

Entspannen Sie sich!

Letzte Änderung: 31.05.2019

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