Tics und Tourette-Syndrom

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Junger Mann fasst sich an den Kopf und runzelt die Stirn.

Bildnachweis: © wdv / Oana Szekely

Menschen, die einen Tic oder das Tourette-Syndrom haben, fallen durch plötzliche Bewegungen oder Lautäußerungen auf. Ein sensibles Verhalten der Mitmenschen hilft den Betroffenen.

Ruckartige Kopfbewegungen, ständiges Räuspern, Grimassen schneiden oder Schmatzen – Tics können sich auf ganz unterschiedliche Weise äußern. Treten neben motorischen Tics auch vokale Tics auf, zum Beispiel das regelmäßige Wiederholen von teilweise obszönen Wörtern, spricht man vom Tourette-Syndrom.

Frau mit Headset am Computer.

AOK-Clarimedis

Medizinische Hilfe am Telefon.

Dass ihre Mitmenschen mit ihrer Krankheit oft nur schlecht umgehen können und sich aus Unsicherheit distanzieren, erschwert die Situation für die Betroffenen. Viele neigen dazu, sich sozial zurückzuziehen und leiden.

Die Begegnung an der Supermarktkasse erfordert sicher nur wenig Toleranz. Wer jedoch Menschen mit Tics oder Tourette-Patienten in seinem engeren Umfeld hat, etwa im Bekannten- oder Kollegenkreis, kann den Betroffenen mit dem richtigen Verhalten helfen.

Letzte Änderung: 31.05.2019

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