Die Feldenkrais-Methode löst Fehlhaltungen und Verspannungen

ArtikelLesezeit: 3:00 min.
Junge Frau mit geschlossenen Augen macht in einer Gruppe Übungen auf einer Matte am Boden.

Bildnachweis: © stocksy.com / Alexander Grabchilev

Was ist Feldenkrais? Die Feldenkrais-Methode basiert auf der Annahme ihres Entwicklers Moshé Feldenkrais, dass die meisten Menschen immer die gleichen Bewegungsmuster anwenden – und das schon in jungen Jahren. So können sich Haltungen einschleichen, die schädlich für den Körper sind. Feldenkrais-Übungen helfen Ihnen, sich wieder an eine gesunde Körperhaltung zu gewöhnen und Schmerzen zu lindern.

Bei vielen Menschen führen Alltagsstress und eingefahrene Bewegungsmuster zu Rückenschmerzen, Anspannung und seelischen Belastungen. Mit der Feldenkrais-Methode durchbrechen Sie diesen Zyklus, lösen eingefahrene Bewegungsmuster behutsam auf und verändern so Verhaltensweisen, die Ihnen zusetzen.

Das Nervensystem trainieren

Moshé Feldenkrais war ein israelischer Wissenschaftler und Judo-Kämpfer. Er entwickelte die Feldenkrais-Methode nach Erkenntnissen der Hirnforschung, die besagen, dass Bewegungsabläufe im Nervensystem verankert sind. Mit den Übungen zum „Körperlernen“ können Sie Ihrem Körper also beibringen, beweglicher, entspannter und stabiler zu sein. Dadurch fühlen Sie sich selbst psychisch gelöster und geistig fitter.

Eine Frau kniet auf einer Yogamatte, streckt beide Hände weit nach vorne und dehnt so ihre Brustmuskulatur.

Starker Rücken

Finden Sie einen Kurs in Ihrer Nähe.

Die Bewegung erforschen

Nach der Feldenkrais-Methode nehmen Sie neue Bewegungen Ihres eigenen Körpers bewusster wahr. Dabei machen Sie keine Übungen nach, sondern erarbeiten neue Abläufe, mit denen Sie Ihren Körper besser kennenlernen.

Suchen Sie sich einen guten Kurs für Einsteiger. Ihr Lehrer unterstützt Sie als Feldenkrais-Neuling und leitet Sie dabei an, die für Sie richtige Bewegung zu finden. Dabei nimmt er Rücksicht darauf, ob Sie gesundheitliche Probleme haben, Neuling sind oder Ihr Wissen vertiefen möchten.


Letzte Änderung: 09.12.2019