Der Tag danach: So werden Sie wieder fit

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Gestern wurde geschunkelt und gelacht, heute haben Sie Schwindelgefühle, Kopfweh, starkes Herzklopfen und schmerzende Glieder? Das muss nicht sein. Wir geben Ihnen Ratschläge, damit Sie sich nach der Karnevalsfeier schnell wieder wohl fühlen.

Deftiges Frühstück

Es ist ein weit verbreiteter Trugschluss, dass man am Morgen danach mit dem Getränk beginnen sollte, welches das letzte des Vorabends war. Vielmehr empfiehlt es sich, deftig zu frühstücken: Rührei, eine kräftige Brühe, Matjes, Rollmops mit sauren Gurken sowie ein mit Salz und Pfeffer abgeschmeckter Tomatensaft etwa. Auch kann der Fruchtzucker aus süßen Früchten, Schokolade oder Honig den Alkoholabbau beschleunigen.

Viel Flüssigkeit

Nicht nur wegen des klassischen Nachdurstes sollten Sie viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Besonders kohlensäurearmes Wasser und Fruchtschorlen gleichen Ihr Flüssigkeitsdefizit schnell und gesund wieder aus. Gegen leichte Kopfschmerzen kann eine Tasse schwarzer Kaffee mit Zitronensaft oder grüner Tee helfen.

Kalt-warme Wechselduschen

Wer nach einer ausschweifenden Feier noch etwas schwach auf den Beinen ist, kann seinen Kreislauf durch kalt-warme Wechselduschen anregen. Die Temperatur stellen Sie nach eigenem Ermessen ein, danach fühlen Sie sich bedeutend frischer.

Frau mit Headset am Computer.

AOK-Clarimedis

Medizinische Hilfe am Telefon.

Pfefferminzöl

Auf Nacken, Stirn und Schläfen verteilt hilft Pfefferminzöl gegen Kopfschmerzen. Benutzen Sie das Öl nur verdünnt, um Reizungen auf der Haut und den Augen zu vorzubeugen.

Spaziergang an der frischen Luft

Ein Spaziergang an der frischen Luft bringt den Kreislauf auf Vordermann und macht Ihnen den Kopf frei.

Schmerzmittel

Wenn ein Schmerzmittel notwendig ist, sollten Sie bevorzugt zum Wirkstoff Ibuprofen greifen. ASS oder Paracetamol eignen sich aufgrund der Gefahr möglicher Nebenwirkungen nicht. So kann es bei ASS besonders unter Alkoholeinwirkung zu Blutungen kommen. Paracetamol kann die Leberfunktion beeinträchtigen.

Letzte Änderung: 21.01.2015