Dreimonatsspritze (Depotspritze)

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Paar lächelt sich an.

Bildnachweis: © wdv / Jan Lauer

Bei dieser Methode spritzt Ihnen ein Arzt alle drei Monate ein Hormondepot mit Gestagen. Bei der Einnahme können Sie also keine Fehler machen. Allerdings greift die Dreimonatsspritze stärker in Ihren Hormonhaushalt ein als andere Verhütungsmittel.

Das Prinzip: Das Gestagen verhindert den Eisprung und bewirkt, dass die Gebärmutterschleimhaut nur ungenügend aufgebaut wird, was das Einnisten eines befruchteten Eies verhindert. Zudem lässt es den Schleim des Gebärmutterhalses so anschwellen, dass er für Spermien unpassierbar wird. Die Dreimonatsspritze wird Ihnen nur verschrieben, wenn Ihr Zyklus unauffällig verläuft und Sie andere Verhütungsmittel nicht vertragen.

Frau mit Headset am Computer.

AOK-Clarimedis

Medizinische Hilfe am Telefon.

Nebenwirkungen: Es treten manchmal Kopf- und Regelschmerzen, Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen oder sexuelle Lustlosigkeit auf. Manche Frauen klagen über stärkere, andere über ausbleibende Blutungen. Studien zeigen, dass sich die Hormone, insbesondere bei jungen Frauen, negativ auf die Knochendichte auswirken können. Wenn Sie die Dreimonatsspritze nicht vertragen, kann sie nicht abrupt abgesetzt werden. So lange die Spritze wirkt, halten die Nebenwirkungen an. Das heißt: Unter Umständen dauert es mehrere Monate, bis sich Ihr Körper regeneriert und die Fruchtbarkeit sich wieder einstellt.

Pearl-Index: 0,3 - 0,88 (Quelle für Pearl-Index: profamilia.de)

Letzte Änderung: 09.06.2016

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