Laserbehandlung am Auge: Chancen und Risiken der OP

ArtikelLesezeit: 3:00 min.
Eine Frau untersucht ihr Auge in einem Kosmetikspiegel.

Bildnachweis: © wdv / Olaf Hermann

Viele Menschen, die unter einer Sehschwäche leiden, erhoffen sich von einer Laseroperation ein Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen.

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Die Expertin zum Thema

Dr. Isabella Schreiber

Fachärztin für Augenheilkunde
ServiceCenter AOK-Clarimedis

Der Vorteil einer Laseroperation am Auge liegt auf der Hand: Endlich ist man die lästige Brille los oder die störenden Kontaktlinsen werden überflüssig. Wer sich für einen Eingriff interessiert, sollte sich aber auch über die Risikofaktoren eines operativen Eingriffs schlau machen. Sehen Sie sich dazu auch unsere
Animation „Augen lasern" an.

Vorteile

  • Der Eingriff geht schnell und ist so gut wie schmerzlos, die Behandlung beider Augen dauert nur wenige Minuten.
  • Wenn keine Komplikationen auftreten, ist ein Großteil des Heilungsprozesses bereits nach zwei Wochen beendet. Bis zu sechs Wochen wird eine Behandlung mit Tropfen empfohlen.
  • Die Lebensqualität kann sich erhöhen: Das lästige Beschlagen der Brillengläser entfällt genauso wie das Verlegen und Suchen der Sehhilfe.
  • Die Kosten für die bisher benötigte Sehhilfe entfallen.
Arzt hört mit dem Stethoskop die Brust eines Mannes ab.

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Risiken

  • Komplikationen, wie beispielsweise Infektionen treten zwar sehr selten auf, im schlimmsten Fall können sie jedoch zu dauerhaften Schäden führen.
  • In seltenen Fällen kann es bei der Operation zu einer Unter- oder Überkorrektur, dann kann eine Nachkorrektur nötig werden.
  • Die Laseroperation kann Beschwerden eines trockenen Auges hervorrufen. Daher verschreibt der Arzt dem Patienten nach der Operation Tränenersatzmittel.
  • Die Kontrastempfindlichkeit des Auges kann abnehmen, was zu einer vermehrten Blendempfindlichkeit führen kann.
  • Nach der Laserkorrektur kann sich die Sehfähigkeit wieder verschlechtern, dann ist möglicherweise erneut eine Brille notwendig.

Letzte Änderung: 16.01.2020

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