Sonnenschutz für die Augen: Kontaktlinsen und Kindersonnenbrillen

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Fünf Kinder liegen auf dem Rücken im Gras tragen Sonnenbrillen und schauen in den Himmel.

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Taugen Kontaktlinsen als Sonnenschutz? Und wie steht es mit den besonders empfindlichen Kinderaugen aus?  Wir geben Tipps.

Sonderfall Kontaktlinsen

Sind eingefärbte Kontaktlinsen ein geeigneter Sonnenschutz für die Augen? Nein. Denn auch wenn sie die Iris abdecken, können sie zwar verhindern, dass man von grellem Licht geblendet wird. Einen Schutz vor UV-Schäden bieten sie jedoch nicht. Das schaffen ausschließlich Brillengläser, die UV-Strahlen filtern können.

Auch Kontaktlinsen mit UV-Filter ersetzen keine Sonnenbrille. Der Grund: Sie schützen lediglich Hornhaut, Peripherie und die inneren Strukturen des Auges vor UV-Strahlen. Das komplette Auge decken sie aber nicht ab. Nur wer zusätzlich eine Sonnenbrille trägt, wird zum einen weniger geblendet und kann sich zum anderen darauf verlassen, dass auch die äußeren Bereiche des Auges geschützt sind.

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Kinderaugen brauchen Extraschutz

Kinderaugen haben noch keine ausgereifte schützende Pigmentierung und sind daher besonders anfällig für Sonnenschäden. Ein unentbehrliches Sommeraccessoire – zum Beispiel am Strand – ist darum eine gute Kindersonnenbrille. Sie sollte ein leichtes, stabiles, gut sitzendes Gestell haben, einen hochwertigen UV-Filter, große, kratzfeste und bruchsichere Gläser sowie eine Tönung, die die Farbwahrnehmung (etwa bei Ampeln) nicht verfälscht.

Ganz wichtig: Die Brille muss Ihrem Kind gefallen, damit es sie auch trägt. Besonders kleine Kinder sollten ohnehin so lange wie möglich im Schatten bleiben und auch dort einen breitkrempigen Sonnenhut tragen.

Letzte Änderung: 22.05.2019