Spargel – der gesunde Schlankmacher

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Spargelspitzen schauen aus der Erde.

Bildnachweis: © wdv / Bernhard Rüttger

Lecker, kalorienarm, vielfältig – das ist der Spargel. Egal, ob zu Hause oder im Restaurant, bald landen die weißen und grünen Stangen wieder auf dem Teller. Denn in der zweiten Aprilhälfte beginnt die Spargelzeit. vigo Online erklärt, warum es sich lohnt, häufiger zu dem schlanken Gemüse zu greifen und wer es lieber von seiner persönlichen Speisekarte streichen sollte.

Egal, ob gedünstet oder gebraten, als Süppchen, Auflauf oder klassisch mit Sauce Hollandaise – mit Spargel gibt es für jeden Geschmack das passende Rezept. Beim Nachkochen sollten Sie sich allerdings beeilen, denn die Spargelsaison endet traditionell bereits am 24. Juni (Johannistag). Also haben Sie nur zwei Monate Zeit, um Ihren Körper mit dem gesunden Gemüse zu erfreuen.

Spargel ist nämlich nicht nur lecker sondern auch gesund: Er besteht zu gut 90 Prozent aus Wasser und hat mit 0,3 Prozent Fett nur knapp 20 Kalorien pro 100 Gramm. Trotzdem punktet Spargel mit vielen Mineralstoffen wie dem blutdrucksenkenden Kalium und Kalzium, das gut für Knochen und Zähne ist, sowie wichtigen Vitaminen, darunter A, C und E.

Eine Frau steht in der Küche an der Arbeitsplatte und schneidet Gemüse klein.

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Und wer kennt es nicht? Kaum hat man die schlanken Stangen verspeist, geht es auch schon auf die Toilette. Verantwortlich für die erhöhte Wasserausscheidung sind seine Inhaltsstoffe Asparaginsäure, Kaliumsalze und ätherische Öle, die gemeinsam die Nierentätigkeit fördern. Das Gute daran: Giftstoffe werden gleich mit ausgeschieden und das Blut wird gereinigt. Wer an Übergewicht oder Wassersucht leidet, sollte also unbedingt zugreifen. Aber nicht für jeden ist die harntreibende Wirkung von Spargel gut. So können bei Menschen mit erhöhten Harnsäurewerten im Blut Gichtanfälle die Folge sein. Und auch wer zu Nierensteinen neigt, sollte besser auf Spargel verzichten.

Woher nach dem Verzehr der spezielle Geruch des Urins kommt, ist übrigens nicht eindeutig geklärt. Vermutlich stammt er von verschiedenen im Spargel enthaltenen schwefelhaltigen Substanzen, die im Körper enzymatisch gespalten werden.

Letzte Änderung: 19.03.2015