Bärlauch – gesundes Frühlingskraut

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Bärlauchpesto in einer Glasschale daneben Bärlauchblätter und -blüten.

Bildnachweis: © stock.adobe.com / Dušan Zidar

Es ist Bärlauch-Zeit! Das würzige Frühlingskraut hat von März bis Mai Saison. Lesen Sie, was den Bärlauch so gesund macht, wie Sie ihn am besten zubereiten und warum Sie ihn besser nicht verwechseln sollten.

Was ist Bärlauch?

Der Bärlauch (Allium ursinum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Allium. Er ist verwandt mit Knoblauch, Schnittlauch und Zwiebel. Was den Bärlauch so beliebt macht, ist sein scharf-würziges, frisches Aroma und sein intensiver Knoblauchduft. Aus diesem Grund wird er auch Wildknoblauch genannt.

Wann ist Bärlauch-Zeit?

Die Bärlauch-Saison beginnt im März und endet etwa Anfang Mai, wenn die Pflanze blüht. Zwar wächst der Bärlauch auch nach der Blütezeit, verliert aber seinen Geschmack und eignet sich nicht mehr für die Küche.

Wie kann ich Bärlauch haltbar machen?

Bei Bärlauch gilt: Genießen Sie ihn am besten frisch. Lagern Sie die Pflanze im Gemüsefach Ihres Kühlschranks, kann sie sich zwar ein bis zwei Tage halten, verliert dabei aber ihr charakteristisches Aroma.

Kann ich Bärlauch einfrieren?

Möchten Sie den Wildknoblauch länger haltbar machen, können Sie ihn problemlos einfrieren. Dadurch verliert er ein wenig von seinem typischen Bärlauch-Aroma, jedoch bleiben die gesunden Inhaltsstoffe erhalten. Zum Trocknen eignet sich der Bärlauch übrigens nicht, weil er dabei seinen würzigen Geschmack verliert.

Welche Wirkung hat Bärlauch?

Bärlauch enthält die schwefelhaltige Substanz Alliin, die der Pflanze in der freien Natur als Schutz vor Fressfeinden dient. Zerkleinern Sie die Blätter, wird Allinin in Allicin umgewandelt – und dieses Umsetzungsprodukt hat viele positive Effekte auf Ihre Verdauung, Atemwege, Leber, Galle, Darm und Magen. Zudem regt Bärlauch den Stoffwechsel an und senkt den Cholesterinspiegel. Deshalb ist der Wildknoblauch eine beliebte Heilpflanze in der Naturheilkunde.

Bärlauch: Verwechslung mit Giftpflanzen

Achtung – Bärlauch hat zwei Doppelgänger: Herbstzeitlose und Maiglöckchen. Diese Ähnlichkeit kann Sammlern gefährlich werden, denn der Verzehr beider Pflanzen ist giftig. Am besten, Sie sammeln Bärlauch nicht selbst, sondern kaufen ihn direkt beim Händler. Damit gehen Sie garantiert auf Nummer sicher.

Wo kann ich Bärlauch ernten?

Wenn Sie sich gut mit Wildpflanzen auskennen und den Bärlauch sicher von Herbstzeitlose und Maiglöckchen unterscheiden können, dann finden Sie ihn vorwiegend in halbschattigen oder schattigen Wäldern. Wenn die Bedingungen in Ihrem heimischen Garten stimmen, können Sie ihn sogar dort anpflanzen und ernten.

 

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Letzte Änderung: 16.03.2020

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