Nahrungsergänzungsmittel – Kleines Grundwissen Teil I

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Arzneimittel in Tabletten- und Kapselform.

Bildnachweis: © wdv / Stefan Oberschelp

Sie sehen aus wie Arzneimittel, sind aber keine. Die Rede ist von sogenannten Nahrungsergänzungsmitteln. Aber wie kommt es, dass die Pillen, Pulver und Kapseln zu den Lebensmitteln zählen? Welche Angaben dürfen auf der Verpackung nicht fehlen, und auf was sollte der Verbraucher sonst noch achten? vigo online gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen.

    Warum zählen Nahrungsergänzungsmittel zu den Lebensmitteln?

    Obwohl sie in Lebensmittel-untypischer Form (Tabletten, Kapseln, Pulver) angeboten werden, sind Nahrungsergänzungsmittel rechtlich den Lebensmitteln zugeordnet. Das ist von großer Bedeutung, denn anders als für Arzneimittel wird für Nahrungsergänzungsmittel keine Zulassung benötigt. Das hat den Vorteil, dass aufwändige und teure Wirksamkeitsstudien entfallen.

    Dafür dürfen die Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln – anders als bei Arzneimitteln – aber auch keine Heilversprechen machen. So sind krankheitsbezogene Hinweise wie zum Beispiel „schützt vor Krebs“ strikt verboten.

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      Was sollte man beim Kauf beachten?

      Der Verbraucher sollte auf die Packungsangaben achten und das Produkt kritisch hinterfragen. Vorsicht ist geboten …

      • … beim Versand über das Internet oder über Telefonhotlines.
      • … bei Vorher-nachher-Vergleichen in Werbeanzeigen mit entsprechenden Fotos.
      • …, wenn auf der Verpackung keine vollständige Anschrift des Vertreibers oder nur eine Adresse im Ausland angegeben ist.
      • …, wenn das Mittel Wunder bewirken soll oder sonstige Heilversprechen gemacht werden.

      Auch Preisvergleiche können sich lohnen. Denn trotz identisch zusammengesetzter Produkte gibt es diesbezüglich erhebliche Unterschiede.

        Nahrungsergänzung: Wer braucht sie und wer nicht?


        Letzte Änderung: 21.03.2013