Wie kommt es zu Mundgeruch?

Frage der WocheLesezeit: 1:30 min.
Eine Frau hat den Griff einer Zahnbürste im Mund.

Bildnachweis: © wdv / Jan Lauer

Unsere Clarimedis-Experten nehmen jedes Jahr bis zu einer halben Million Anrufe entgegen. Häufig gestellte Gesundheitsfragen beantwortet das Expertenteam in unserer Rubrik „Frage der Woche“.

Wie kommt es zu Mundgeruch?

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Der Experte zum Thema

Bernhard Schlüter

Exami­nierter Kranken­pfleger
ServiceCenter AOK-Clarimedis

In den meisten Fällen sorgen Speisereste für schlechten Atem. Reichern diese sich in den Zahnzwischenräumen am Rand des Zahnfleisches an, werden sie von Bakterien zersetzt – und Mundgeruch entsteht. Ähnlich verhält es sich bei künstlichem Zahnersatz: Wird der nicht ausreichend gereinigt, sammeln sich Bakterien an, die für den üblen Geruch verantwortlich sind.

Sind Sie erkältet oder nehmen bestimmte Medikamente ein, kann es passieren, dass der Mund austrocknet. Wegen des verminderten Speichelflusses werden Speisereste nicht weggespült. Das lässt sich vermeiden, indem Sie stets ausreichend trinken, um die Mundhöhle feucht zu halten.

Zudem können – neben den üblichen Verdächtigen wie Knoblauch oder Zwiebeln –  auch eiweißreiche Lebensmittel wie Käse oder Fleisch Mundgeruch hervorrufen.

Mann schaut auf einen Computerbildschirm.

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Tägliches Zähneputzen morgens und abends hält Zähne und Zahnfleisch gesund. Zahnseide, Interdentalbürsten und Zungenschaber helfen ebenfalls dabei, Zahnbeläge als idealen Nährboden für Bakterien zu entfernen.

Haben Sie das Gefühl, dass diese Maßnahmen nicht ausreichen, können Sie sich auch an Ihren Hausarzt wenden. In seltenen Fällen stecken Erkrankungen des Verdauungstraktes hinter Mundgeruch.


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Letzte Änderung: 16.10.2019