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Was ist eine reaktive Arthritis?

Frage der WocheLesezeit: 1:00 min.
Eine Frau cremt sich die Beine ein.

Bildnachweis: © wdv / Jan Lauer

Unsere Clarimedis-Experten nehmen jedes Jahr bis zu einer halben Million Anrufe entgegen. Häufig gestellte Gesundheitsfragen beantwortet das Expertenteam in unserer Rubrik „Frage der Woche“.

Diese Woche: Was ist eine reaktive Arthritis?

Expertenbild

Der Experte zum Thema

Bernhard Schlüter

Exami­nierter Gesundheits- und Kranken­pfleger
ServiceCenter AOK-Clarimedis

Eine reaktive Arthritis ist eine Gelenkentzündung, die in Folge einer bakteriellen Infektion anderer Organe auftritt. Auslösend sind häufig Infektionen der Atemwege, der Harn- oder Geschlechtsorgane oder des Darms.

Ursachen

Für die Entzündung an den Organen sind – je nach Lokalisation – meist Erreger wie Shigellen, Salmonellen, Streptokokken, Chlamydien und Gonokokken verantwortlich. Sonderformen stellen die Lyme-Borreliose, das rheumatische Fieber und das Reiter-Syndrom dar. Diese Erkrankungen können ebenfalls eine reaktive Arthritis hervorrufen.

Gruppe in einem Fitnessstudio macht Übungen mit Theraband.

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Symptome

Die reaktive Arthritis tritt meist zwei bis drei Wochen nach der auslösenden Infektion auf. Typisch sind Schmerzen in den großen Gelenken der unteren Körperhälfte, also Hüft-, Knie- und Sprunggelenke. In den Gelenken selbst sind keine Erreger nachweisbar.

Behandlung

Eine reaktive Arthritis wird mit nicht steroidalen Antirheumatika oder Kortison – in Tablettenform oder lokal verabreicht – behandelt. Bei langwierigen Verläufen können auch stärker wirksame Medikamente und Physiotherapie helfen.


AOK-Clarimedis – medizinische Informationen am Telefon: 0800 1 265 265

Fragen rund um Erkrankungen, Diagnosen und Therapien beantwortet AOK-Clarimedis an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden täglich unter 0800 1 265 265. Ein fachärztliches Team und medizinische Expertinnen und Experten stehen für AOK-Kunden kostenfrei und exklusiv zur Verfügung.

Letzte Änderung: 16.04.2018