Ist Hopfen wirklich eine Heilpflanze?

Frage der WocheLesezeit: 0:30 min.

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Ist Hopfen wirklich eine Heilpflanze?

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Die Expertin zum Thema

Wibke Fishman

Examinierte Fach­kranken­schwester für Psychia­trie
ServiceCenter AOK-Clarimedis

Bei Hopfen denken viele wohl an Bier. Aber Hopfen an sich gilt als Heilpflanze. Sie gehört in die Familie der Hanfgewächse, ist also verwandt mit der Cannabispflanze.

Die Dolden (Blütenstämme) des weiblichen Hopfens enthalten bestimmte Bitterstoffe (Lupulum und Humulum), denen eine beruhigende Wirkung nachgesagt wird. Hopfen gilt außerdem als verdauungsfördernd und kann gegen nervöse Magenbeschwerden helfen. Außerdem wird der Pflanze eine krampflösende Wirkung nachgesagt. Darüber hinaus gilt Hopfen als entzündungshemmend.

Kleine Schüsseln mit Heilkräutern.

Natürlich heilen

Alternative Heilmethoden für Ihre Gesundheit.

Hopfendolden können Sie im Herbst in der Natur finden und sammeln. Brühen Sie sich zum Beispiel damit selbst einen Tee auf. Dazu benötigen Sie einen Teelöffel zerkleinerte Hopfendolden und übergießen diese mit siedendem Wasser. Wenn der Aufguss 10 Minuten lang gezogen hat, können Sie die Pflanzenbestandteile durch ein Sieb abgießen.

Geschmacklich ist der Aufguss etwas bitter, daher empfiehlt es sich, ihn mit Honig zu verfeinern. Eine weitere Möglichkeit ist, etwas Melisse oder Zitronenmelisse hinzuzugeben, denen auch eine beruhigende Wirkung nachgesagt wird.


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Letzte Änderung: 29.08.2019