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Darf man gekeimte Kartoffeln noch essen?

Frage der WocheLesezeit: 0:30 min.
Gekeimte Kartoffeln

Bildnachweis: © istockphoto.com / Beata Haliw

Unsere Clarimedis-Experten nehmen jedes Jahr bis zu einer halben Million Anrufe entgegen. Häufig gestellte Gesundheitsfragen beantwortet das Expertenteam in unserer Rubrik „Frage der Woche“.

Diese Woche: Darf man gekeimte Kartoffeln noch essen?

Expertenbild

Der Experte zum Thema

Bernhard Schlüter

Exami­nierter Gesundheits- und Kranken­pfleger
ServiceCenter AOK-Clarimedis

Ernährungsexperten empfehlen, bei Kartoffeln die Schale mitzuessen. Das gilt jedoch nicht, wenn Keime sprießen oder die Schale grün verfärbt ist.

Wenn Kartoffeln während der Lagerung Licht ausgesetzt sind, fangen sie an zu keimen und es können sich grüne Stellen bilden. Es entsteht der Giftstoff Solanin – besonders viel davon reichert sich in den Keimen und Augen der Kartoffel an. Solanin ist hitzestabil und wird beim Kochen nicht zerstört. Daher sollten Sie die Kartoffel schälen und die betroffenen Stellen großzügig wegschneiden. Sind die Keime sehr groß, ist es besser, die Kartoffel komplett zu entsorgen. Kartoffeln, deren Keime länger als 3 cm sind, sollte man nicht mehr verzehren.

Eine Vergiftung durch Solanin kann sich durch Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall bemerkbar machen. In seltenen Fällen kann es zu Nierenschäden kommen.

Frau kocht und probiert ihr Essen

Fragen zur Ernährung?

Hier geht es zu den Ernährungs- und Kochkursen der AOK.

Tipps für den Kauf und die Lagerung von Kartoffeln:

  • achten Sie beim Kauf auf glatte Schalen und eine lichtundurchlässige Verpackung
  • lagern Sie die Kartoffeln kühl und dunkel
  • verbrauchen Sie Kartoffeln, die in Netzen abgepackt sind, zügig

 

Lust auf Kartoffeln bekommen? Dann schauen Sie doch bei unseren Kartoffel-Rezepten vorbei!


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Letzte Änderung: 21.12.2021