Wie gefährlich ist Brotschimmel?

Frage der WocheLesezeit: 0:30 min.
Mit einem Messer wird eine Scheibe von einem Brot abgeschnitten.

Bildnachweis: © wdv / Mathias Stalter

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Diese Woche: Wie gefährlich ist Brotschimmel?

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Der Experte zum Thema

Bernhard Schlüter

Exami­nierter Kranken­pfleger
ServiceCenter AOK-Clarimedis

Gerade in der warmen Jahreszeit schimmelt Brot schneller. Durch die warme Lagerung bei Zimmertemperatur herrschen ideale Bedingungen für die Entstehung von Schimmel, der wiederum das Pilzgift Ochratoxin bildet. Dieses wurde nach Tierversuchen als krebserregend eingestuft und kann auch Allergien hervorrufen.

Früher riet man dazu, befallenes Brot großzügig abzuschneiden. Mittlerweile weiß man, dass sich das Pilzgeflecht unsichtbar im Brotlaib ausbreitet. Daher sollte man betroffenes Brot komplett entsorgen.

Junge Frau hält einen Apfel in der Hand.

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Damit es erst gar nicht zu Schimmel kommt, ist die korrekte Lagerung in einem Brotkasten oder -topf sinnvoll. Entfernen Sie alte Brotreste regelmäßig, da diese die Ursache für die neue Entstehung des Schimmels sind. Eine regelmäßige Reinigung mit Essigwasser vernichtet die Sporen. Kaufen Sie nur kleine Mengen. Brot lässt sich auch problemlos einfrieren, wenn Sie große Mengen über längere Zeit lagern möchten. Eine Aufbewahrung im Kühlschrank ist nicht zu empfehlen, da der Geschmack darunter leidet.


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Letzte Änderung: 25.07.2019