Hodenkrebs – Abtasten zur Früherkennung

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Azrt und Patient besprechen Inhalt eines Imfpasses.

Bildnachweis: © wdv / Olaf Georg Hermann

Um Hodenkrebs frühzeitig zu erkennen, sollte jeder Mann einmal im Monat seine Hoden abtasten und auf Auffälligkeiten untersuchen. Denn bei Hodenkrebs treten Symptome erst spät auf. Hier eine Anleitung zur Selbstuntersuchung.

Eine Selbstuntersuchung der Hoden ist allen Männern ab der Pubertät bis etwa zum 45. Lebensjahr zu raten, besonders aber denen, in deren Familie bereits Fälle von Hodenkrebs vorgekommen sind oder die als Kind einen Hodenhochstand hatten. Denn auch wenn dieser behoben wurde, erhöht er das Risiko, später an Hodenkrebs zu erkranken. Experten raten, die Hoden während oder nach einer Dusche oder einem Bad abzutasten, weil sich dann Veränderungen leichter ertasten lassen.

Selbstuntersuchung der Hoden – so geht’s

  • Knoten und/oder Verhärtungen: Tasten Sie Ihre Hoden ab. Wenn Sie Knötchen oder Verhärtungen feststellen, lassen Sie sich umgehend von einem Urologen untersuchen.
  • Symmetrie bzw. Asymmetrie: Sehen beide Hoden gleich aus? Oder hat sich einer vergrößert oder fühlt sich schwerer an als der andere? Wenn ja, kann das ein Warnsignal sein. Leichte Abweichungen in Aussehen oder Gewicht sind aber normal.
  • Schmerzen: Sind die Hoden sehr empfindlich und bereiten Schmerzen? Auch dies ist möglicherweise ein Warnsignal und könnte auf Hodenkrebs hindeuten.

Wichtig: Wenn Sie unsicher sind, ob ein Knoten, den Sie ertasten, im Hoden oder außerhalb des Hodens liegt, sollten Sie vorsichtshalber einen Arzt aufsuchen.

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Letzte Änderung: 21.01.2018