Entspannungsmethoden: Vorurteile auf dem Prüfstand

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Mann macht Entspannungsübungen in der Natur.

Bildnachweis: © wdv / Jan Lauer

„Yoga ist nur was für Softies und beim autogenen Training schlafe ich ein!“ – Vorurteile gegen Entspannungsmethoden sind weit verbreitet und halten sich noch immer hartnäckig. Zeit, für Klarheit zu sorgen! Die bekanntesten Vorurteile und was wirklich dran ist.

Entspannung ist was für Frauen

Stimmt nicht! Entspannungsübungen helfen jedem, Körper und Geist zu stärken – völlig unabhängig, ob Frau oder Mann.

Entspannung ist so esoterisch

Spirituelle Ansätze bei bestimmten Entspannungsmethoden schrecken viele Menschen ab. Entspannung ist aber moderner geworden. Das gemeinsame Beten und Singen beispielsweise ist in vielen Yoga-Kursen kein Muss mehr.

Entspannungsübungen sind langweilig

Entspannungsmethoden wie autogenes Training sind in der Tat ruhig und bewegungsarm. Entscheidend ist aber, ob Sie sich auf die Übungen einlassen können. Gelingt es Ihnen, kommt garantiert keine Langeweile auf.

Entspannung bringt dem Körper nichts

Stimmt nicht! Entspannungsübungen entspannen. Ist unser Körper stressbedingt angespannt, verändert er sich: Muskeln verkrampfen, die Körperhaltung wird schlecht. Entspannung bringt ihn wieder in seinen gesunden Zustand.

Ich super biegsam sein

Stimmt nicht! Egal, ob autogenes Training, Yoga oder Qigong: Entspannungsmethoden sind für alle da! Sie können immer mit dem Training anfangen – in jedem Alter und in jedem Fitnesszustand. Gelenkigkeit ist keine Voraussetzung!

Entspannung ist eine Modeerscheinung

Stimmt nicht! Die Wurzeln von Yoga beispielsweise liegen Jahrhunderte in der Vergangenheit. Yoga hat sich bewährt und wird deshalb heute noch praktiziert. Auch das autogene Training ist noch „in“ – obwohl es bald seinen 100. Geburtstag feiert.

Frau joggt über eine Wiese mit hohem braunem Gras.

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Letzte Änderung: 03.01.2017