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Was ist eine Knochenzyste?

Frage der WocheLesezeit: 0:30 min.
Arzt untersucht das Knie einer Patientin

Bildnachweis: © istockphoto.com / Wavebreakmedia

Unsere Clarimedis-Experten nehmen jedes Jahr bis zu einer halben Million Anrufe entgegen. Häufig gestellte Gesundheitsfragen beantwortet das Expertenteam in unserer Rubrik „Frage der Woche“.

Diese Woche: Was ist eine Knochenzyste?

Expertenbild

Der Experte zum Thema

Bernhard Schlüter

Exami­nierter Gesundheits- und Kranken­pfleger
ServiceCenter AOK-Clarimedis

Eine Knochenzyste ist ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum in einem Röhrenknochen. Meistens befinden sich Knochenzysten an Oberarm- oder Oberschenkelknochen. In anderen Knochen kommen sie seltener vor. 

In den häufigsten Fällen sind Jugendliche betroffen (juvenile Knochenzyste). Während des Wachstums können sich die Zysten weiter vergrößern. Bei älteren Personen können Zysten auch im Bereich flacher Knochen auftreten, etwa dem Becken oder Fersenbein.

Knochenzysten sind gutartig. Sie können allerdings dazu führen, dass der Knochen schneller bricht.

Wie entsteht eine Knochenzyste?

Die genaue Ursache für die Entstehung einer Knochenzyste ist unbekannt. Manche Zysten entstehen spontan. Manchmal sind sie aber auch die Folge eines Knochenbruchs (Fraktur).

Wie bemerkt man eine Knochenzyste?

Die Zysten selbst machen keine Beschwerden. Meist werden sie erst entdeckt, wenn es zu einer Fraktur kommt. Manchmal werden die Zysten auch zufällig erkannt, etwa beim Röntgen.

Frau mit Headset am Computer.

AOK-Clarimedis

Medizinische Hilfe am Telefon.

Wie wird eine Knochenzyste behandelt?

Wurde die Zyste erst durch einen Knochenbruch entdeckt, wird zunächst der Bruch behandelt. Zufällig entdeckte Zysten werden in der Regel durch weitere Röntgenkontrollen beobachtet. In den meisten Fällen heilen sie spontan ab.

Bei großen Knochenzysten kann eine operative Behandlung notwendig werden, um einem Bruch vorzubeugen. Hierbei können mehrere Methoden kombiniert werden. Zum Einsatz kommt zum Beispiel ein Knochentransplantat oder eine Metallverstärkung. Auch die Gabe von Kortison ist möglich.


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Fragen rund um Erkrankungen, Diagnosen und Therapien beantwortet AOK-Clarimedis an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden täglich unter 0800 1 265 265. Ein fachärztliches Team und medizinische Expertinnen und Experten stehen für AOK-Kunden kostenfrei und exklusiv zur Verfügung.

Letzte Änderung: 31.05.2021