Sind Hundeflöhe für Menschen gefährlich?

Frage der WocheLesezeit: 1:00 min.
Frau und Hund liegen zusammen auf der Couch und schlafen.

Bildnachweis: © wdv / Frank Blümler

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Diese Woche: Sind Hundeflöhe für Menschen gefährlich?

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Die Expertin zum Thema

Wibke Fishman

Examinierte Fach­kranken­schwester für Psychia­trie
ServiceCenter AOK-Clarimedis

Weltweit gibt es über 2000 Floharten. In der Regel hat jede Art ihren eigenen Wirt. Doch Flöhe sind nicht sehr wählerisch: Sollte der eigentliche Wirt nicht zur Verfügung stehen, springt der Floh auf einen anderen. So können auch Hundeflöhe zu Menschen hüpfen, um mit ihren Stechrüsseln Blut zu saugen.

In unseren Breiten stellen Hundeflöhe keine große Gefahr dar. Typische Symptome eines Flohbisses sind kleine rötliche, juckende Stellen auf der Haut. Gelegentlich kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Großflächigere Entzündungen entstehen meistens dadurch, dass man die Haut aufgrund des Juckreizes aufkratzt und sich dann Keime in die kleinflächigen Wunden setzen.

Sollten Sie Flohbisse bei sich bemerken, lassen Sie zunächst Ihren Hund vom Tierarzt versorgen. Dieser verabreicht ein Medikament, das die Hundeflöhe abtötet. Wichtig ist auch die Hygiene in Ihrer Wohnung: Flöhe halten sich gern in Bodenritzen oder Teppichen auf. Gründliches Staubsaugen ist deshalb sinnvoll. Außerdem sollten Sie Polstermöbel, Matratzen, Bettzeug, Hundekorb und Decken gründlich reinigen. Stoffe, die nicht heiß gewaschen werden können, sollten Sie über mehrere Tage einfrieren, um die Larven abzutöten.

Familie von oben fotografiert, liegt auf einem Holzfußboden.

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Letzte Änderung: 08.09.2013