Was ist eine EMG?

Frage der WocheLesezeit: 1:00 min.
Älterer Mann im Gespräch mit einem Arzt.

Bildnachweis: © wdv / Olaf Hermann

Unsere Clarimedis-Experten nehmen jedes Jahr bis zu einer halben Million Anrufe entgegen. Häufig gestellte Gesundheitsfragen beantwortet das Expertenteam in unserer Rubrik „Frage der Woche“.

Diese Woche: Was ist eine EMG?

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Die Expertin zum Thema

Wibke Fishman

Examinierte Fach­kranken­schwester für Psychia­trie
ServiceCenter AOK-Clarimedis

EMG ist die Abkürzung für „Elektromyografie“. In der Regel wird eine Nadel-EMG durchgeführt. Bei dieser Untersuchung sticht der Arzt mit speziellen dünnen Nadeln in einzelne Muskeln und aktiviert diese anschließend mit elektrischen Impulsen. So kann er die von den Muskeln erzeugten elektrischen Ströme untersuchen und Rückschlüsse auf muskuläre und neuronale Störungen ziehen.

Junge Frau liegt auf der Couch und schaut beim lernen auf ihr Handy.

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Eine Elektromyografie ist sinnvoll, wenn beim Patienten eine unklare Muskelschwäche vorliegt oder Nervenschädigungen vermutet werden. Das kann beispielsweise bei einem Bandscheibenvorfall mit Bewegungsstörungen, Lähmungen und/oder Taubheitsgefühlen, nach Unfällen oder bei Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus der Fall sein. Nach Nervenverletzungen hilft die EMG-Diagnostik, die Regeneration des Nervs zu beobachten.


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Letzte Änderung: 06.05.2018