Behandelt ein Venerologe Venenerkrankungen?

Frage der WocheLesezeit: 1:00 min.
Arzt gibt einem Patienten die Hand.

Bildnachweis: © wdv / Olaf Georg Hermann

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Diese Woche: Behandelt ein Venerologe Venenerkrankungen?

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Der Experte zum Thema

Bernhard Schlüter

Exami­nierter Kranken­pfleger
ServiceCenter AOK-Clarimedis

Der Name lässt es vermuten, doch die Venerologie hat nichts mit Venenerkrankungen zu tun. Sie befasst sich ausschließlich mit sexuell übertragbaren Krankheiten. Venus, die Göttin der Liebe, ist für die missverständliche Namensgebung verantwortlich.

Die Venerologie ist jedoch kein eigenes Fachgebiet, sondern fällt in den Bereich der Hauterkrankungen, da sich auf diesem Körperorgan meist die ersten Symptome einer sexuell indizierten Krankheit zeigen. Auslöser dafür können Pilze, Viren und Bakterien sein. Die bekanntesten Erkrankungen sind beispielsweise HIV, Syphilis oder Gonorrhö.

Übrigens: Das Fachgebiet, das sich mit Venenerkrankungen befasst, ist die Phlebologie – „phleps“ ist das griechische Wort für (Blut-) Ader – und wird unter anderem ebenfalls von Dermatologen, aber auch von Allgemeinmedizinern und Chirurgen praktiziert.

Arzt hört mit dem Stethoskop die Brust eines Mannes ab.

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Letzte Änderung: 28.02.2016