Was ist der Unterschied zwischen Knochenmark- und Stammzellenspende?

Frage der WocheLesezeit: 3:00 min.
Ein Mann in einem weißen Kittel blickt durch ein Mikroskop.

Bildnachweis: © wdv / Frank Blümler

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Diese Woche: Was ist der Unterschied zwischen Knochenmark- und Stammzellenspende?

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Der Experte zum Thema

Dr. Maik Irmisch

Facharzt für Innere Medizin
ServiceCenter AOK-Clarimedis

Bei der Knochenmark-Entnahme wird dem freiwilligen Spender unter Vollnarkose ca. ein Liter Knochenmark-Blut-Gemisch mit Hohlnadeln aus dem Beckenknochen entnommen. Das Knochenmark des Spenders bildet sich innerhalb von 14 Tagen nach. Bei der peripheren Stammzell-Entnahme wird dem Spender über mehrere Tage ein körpereigener hormonähnlicher Stoff, der Wachstumsfaktor G-CSF, unter die Haut gespritzt. G-CSF stimuliert die Produktion von Stammzellen, die dann über ein spezielles Verfahren aus dem Blut gesammelt werden. Das Verfahren bei dieser so genannten Leuk-Apherese ähnelt jenem bei einer Blutwäsche. Das neuere Verfahren der Stammzelltransplantation wurde erstmals 1988 durchgeführt.

Blutspende an der Uniklinik Essen

In unserer Mini-Reportage zeigen wir gemeinsam mit Veronika Lenz, Fachärztin für Transfusionsmedizin am Universitätsklinikum Essen, was bei einer Blutspende zu beachten ist, ob es Risiken gibt, welchen Weg Ihr Blut nimmt und warum es so wichtig ist, zu spenden.


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Letzte Änderung: 24.06.2012