Alzheimer – was tun?

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Die Diagnose Alzheimer ist häufig ein Schock – sowohl für Betroffene als auch für Familienmitglieder. Wichtig ist jetzt, sich nicht zurückzuziehen, sondern Hilfe zu suchen und anzunehmen. vigo Online beantwortet Ihnen erste Fragen, die häufig im Zusammenhang mit Alzheimer und Demenz gestellt werden.

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Wir beantworten Ihnen erste Fragen, die häufig im Zusammenhang mit Alzheimer/Demenz gestellt werden.

Ist Alzheimer / Demenz heilbar?

Leider gibt es noch keine Möglichkeit, die Krankheit zu heilen, da die Ursachen noch nicht ganz erforscht sind. Wissenschaftler arbeiten jedoch fieberhaft daran, noch wirksamere Medikamente zu entwickeln, die das Fortschreiten der Symptome verlangsamen. Deshalb lohnt es sich für Betroffene und ihre Angehörigen, sich auf dem Laufenden zu halten und sich immer wieder neu bei Fachärzten zu informieren.

Leben mit Demenz

Infos im AOK-Pflegeportal.

Kann man die Krankheit aufhalten?

Es ist möglich, den Verlauf von Alzheimer zu verlangsamen. Das kann man zum Teil mit Medikamenten, aber vor allem mit einer Anpassung des Alltags und der Lebensgewohnheiten erreichen. Wichtig ist, dass dabei Angehörige und Freunde einbezogen werden. Zudem hilft ein geregeltes Umfeld Betroffenen, sich besser zurechtzufinden.

Was können Demenzkranke zu Beginn der Erkrankung tun?

Wichtig ist für jeden Betroffenen, offen über Defizite, Ängste und Bedürfnisse zu sprechen. Seine Krankheit zu „vertuschen“ kostet unnötige Energie. Zudem birgt es die Gefahr, dass man am Ende nicht mehr ernst genommen wird.

Sowohl Betroffene als auch Angehörige sollten sich gut über die Krankheit informieren und sich damit auseinandersetzen. Das nimmt Ängste und gibt Perspektiven, wie es weitergehen soll. Jetzt kann der Erkrankte noch Einfluss nehmen und selbstständig Entscheidungen treffen.


Letzte Änderung: 24.08.2015