Ballast abwerfen – diese Tipps helfen

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Eine Frau kniet vor mehreren Schuhen.

Bildnachweis: © wdv / Michael Völler

Die Minimalisten machen es uns vor: Weniger Dinge zu besitzen macht glücklich. Doch wie schaffe ich es, mich von meinen vielen materiellen Errungenschaften zu trennen? Es gibt zahlreiche Tricks, die helfen Ballast abzuwerfen, wie etwa auf Impulskäufe zu verzichten, regelmäßig den Kleiderschrank auszumisten oder sich Bücher leihen anstatt zu kaufen. vigo Online stellt Ihnen hier einige hilfreiche Tipps für ein bewussteres Konsumverhalten vor.

10.000 Dinge besitzt jeder Mensch in Mitteleuropa ungefähr, 500 davon benutzt er regelmäßig. Doch was ist mit den restlichen 9.500? Da hilft nur eins: Ausmisten. Wir haben für Sie ein paar wichtige Grundregeln aufgelistet, wie Sie ganz leicht materiellen Ballast abwerfen können und vor allem gar nicht erst anhäufen.

1. Schränke ausmisten

Um Ballast los zu werden, hilft nur eins: Knöpfen Sie sich Ihre Schränke vor. Wir sind sehr geschickt darin, unnötige Dinge sicher zu verstauen. Frei nach dem Motto: aus den Augen aus dem Sinn. Wenn Sie sich aber wirklich von Ihrem „zu viel“ befreien wollen, räumen Sie einfach einen Schrank nach dem anderen aus. Fragen Sie sich bei jedem Gegenstand: Brauche ich ihn wirklich? Erleichtert er mein Leben? Macht er mich glücklich? Wenn sie diese Fragen mit einem aufrichtigen „Nein“ beantworten können, sortieren Sie ihn aus.

2. Alt durch neu ersetzen

Eine weitere hilfreiche Regel, um nicht in unnötigem materiellen Ballast zu ertrinken ist: Wenn Sie etwas Neues kaufen, müssen Sie sich dafür von etwas Altem trennen. Das spart Platz und hält Ihren Besitz überschaubar.

3. Listen schreiben

Es gibt einen ganz einfachen Trick, um wirklich nur das einzukaufen, was man braucht: Schreiben Sie vor jeder Shopping-Tour eine Liste. Überdenken Sie dabei bei jedem Listenpunkt die Notwendigkeit dieses Gegenstandes. Doch am wichtigsten ist: Kaufen Sie am Ende auch nur das ein, was auf dieser Liste steht.

4. Keller aufräumen

Ob Keller, Dachboden oder Abstellkammer – diese Lagerräume dürfen nicht zum Grab vergessener Dinge verkommen. Stattdessen sollten es Orte sein, an denen Sie Dinge abstellen können, die Sie nicht so häufig benutzen. Doch wenn Sie einen Gegenstand ein Jahr lang nicht benutzt haben, kann er dann nicht weg? Außerdem: Halten Sie auch diese Räume stets aufgeräumt und gut begehbar. Nur so können Sie den Überblick über Ihren verborgenen Besitz behalten.

Älterer Mann sitzt auf einer Terrasse im Schneidersitz und meditiert.

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5. Keine Werbung bitte!

Die Verlockung wartet jeden Tag aufs Neue im Briefkasten: bunte vielversprechende Werbeflyer. Ausverkauf hier, Sonderangebote da, ein neues Geschäft – ersparen Sie sich den Reiz, indem Sie an Ihrem Briefkasten ein „Keine Werbung bitte“-Schild anbringen.
Dasselbe gilt für Werbegeschenke. Brauchen Sie einen weiteren Kaffeebecher mit Markenaufdruck? Oder wird der Wasserball Ihres Lieblings-Drogeriemarktes wirklich Verwendung finden? Belasten Sie sich nicht mit weiteren Dingen, die am Ende nur in der hintersten Ecke der Kommode landen und nie wieder ausgepackt werden.

6. Bücher leihen statt kaufen

Wie viel man im Laufe eines Jahres so wegliest, sieht man an den Bücherstapeln, die längst nicht mehr ins Regal passen. Warum also nicht mal ein Buch von der Freundin oder vom Nachbarn ausleihen – und umgekehrt? Angenehmer Nebeneffekt: Man kommt ins Gespräch, tauscht sich aus und lernt nicht selten seinen nächsten Lieblingsautoren kennen.

7. Die 3-Kisten-Regel

Eine große Hilfe beim Ausmisten ist die 3-Kisten-Regel. Stellen Sie dafür drei Behälter mit folgender Aufschrift bereit:

  1. Müll, diese Kiste wird sofort entsorgt.
  2. Wiederverwertbares, hier kommen Altkleider und Flohmarkt-Artikel rein. Ist diese Kiste allerdings nach einem Jahr immer noch da, kommt sie ebenfalls in den Müll.
  3. Schatztruhe, hier finden Ihre ganz persönlichen Schätze mit besonderem Erinnerungswert wie etwa Hochzeitsschuhe, Liebesbriefe oder Souvenirs Platz.

8. Tauschbörse

Besonders im Internet stehen sie hoch im Kurs: die Tauschbörsen. Dort können Sie einiges Aussortierte wunderbar gegen Dinge eintauschen, die Sie tatsächlich benötigen. Das geht übrigens auch offline: Schauen Sie doch einmal nach, wann in Ihrer Nähe die nächste Tauschbörse stattfindet.

Letzte Änderung: 23.08.2016