Selbstuntersuchung: Das Abtasten der Brust

ArtikelLesezeit: 2:00 min.

Jede Frau sollte regelmäßig ihre Brüste abtasten, um eine mögliche Brustkrebserkrankung frühzeitig zu entdecken. Wir erklären Ihnen, worauf Sie dabei achten sollten.

  • Zum Abtasten Ihrer Brust eignet sich am besten der Zeitraum zwischen dem fünften und siebten Tag nach Einsetzen Ihrer Regelblutung. Bleibt sie aus, wählen Sie einen festen Tag, zum Beispiel den ersten jeden Monats.
  • Beim Eincremen lassen sich Verdickungen oder Knoten besonders gut ertasten.
  • Tasten Sie mit den mittleren Fingern der flachen Hand.
  • Untersuchen Sie die ganze Brust bis zur Brustumschlagsfalte nach unten, und zur Mitte der Achselhöhle nach oben.
  • Nehmen Sie bei den ersten Selbstuntersuchungen einfach nur Ihren Körper mit seinen unterschiedlichen Geweben und Strukturen wahr. So lernen Sie das Gewebe Ihrer Brüste kennen und können Veränderungen beurteilen.
  • Gehen Sie bei der Untersuchung am besten systematisch vor, damit alle Bereiche abgetastet werden: zum Beispiel in Bahnen von außen nach innen zur Brustwarze hin oder spiralförmig von außen nach innen um die Brustwarze herum.
  • Die verschiedenen Tiefen der Brust können Sie mit unterschiedlichen Druckstärken abtasten.
  • Statistische Erhebungen belegen, dass sich Brustveränderungen am häufigsten, nämlich zu etwa 60 Prozent, im oberen äußeren Quadranten der Brust, nahe der Achselhöhle finden. Diesen Bereich sollten sie daher besonders sorgfältig untersuchen.
Ärztin sitzt am Schreibtisch und spricht mit einem Paar.

Erkennen und heilen

Krebsfrüherkennung ist wichtig!


Letzte Änderung: 04.08.2015