Ein Baum voller Wünsche

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Leuchtende Augen, strahlende Gesichter – wenn an Weihnachten bunt eingepackte Geschenke unter dem Christbaum liegen, schlägt jedes Kinderherz ein wenig schneller. Doch manche Familien haben nicht genug Geld, um ihren Liebsten etwas zu schenken. Um diesen Menschen trotzdem ein schönes Weihnachtsfest zu bescheren, startet am 26. November 2018 im AOK-Haus in Rheinberg zum 15. Mal die Initiative „Weihnachtswunschbaum“. Was sich dahinter verbirgt und wie die Aktion abläuft, erklärt Silvia Paßens, Fachberaterin in der Regionaldirektion Kreis Kleve - Kreis Wesel.

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Die Expertin zum Thema

Silvia Paßens

Fachberaterin
Regionaldirektion Kreis Kleve - Kreis Wesel

Was steckt hinter der Weihnachtswunschbaum-Aktion?

Redaktion

Viele Kinder wünschen sich zu Weihnachten Lego, Playmobil, Spiele, Bücher oder ein Kuscheltier. Doch einige Eltern können aufgrund ihrer finanziellen Situation selbst kleinere Wünsche nicht erfüllen. Um diesen Familien zu helfen und am Heiligen Abend für leuchtende Kinderaugen zu sorgen, haben die AOK-Regionaldirektion Kreis Kleve - Kreis Wesel und die Grafschafter Diakonie die Initiative „Weihnachtswunschbaum“ ins Leben gerufen.

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Wie läuft die Aktion ab?

Redaktion

Das Prinzip ist recht einfach: Die Grafschafter Diakonie hat Kontakt zu den bedürftigen Familien, die an der Aktion teilnehmen. Deren Kinder haben die Möglichkeit, einen Weihnachtswunsch auf einen Zettel zu schreiben. Dieser ist mit dem Vornamen und dem Alter des Kindes versehen. Die ausgefüllten Wunschzettel leitet die Grafschafter Diakonie gebündelt an die AOK weiter. Zu Beginn der Adventszeit wird der Weihnachtsbaum dann von unseren Mitarbeitern mit diesen Wunschzetteln geschmückt.

Silvia Paßens

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Und wie werden die Wünsche dann erfüllt?

Redaktion

An den vergangenen Aktionen haben sich immer sehr viele Rheinberger beteiligt – Vereine, Institutionen, Bürger und AOK-Kolleginnen und Kollegen. Jeder kann einen Zettel „pflücken“ und den entsprechenden Weihnachtswunsch erfüllen, der den Wert von 25 Euro jedoch nicht überschreiten sollte. Die Päckchen können sie dann im AOK-Haus abgegeben. Dort werden sie gesammelt und über die Grafschafter Diakonie an die jeweiligen Familien weitergeleitet, so dass die Geschenke am Heiligen Abend garantiert bei den Kindern unter dem Weihnachtsbaum liegen. Wir hoffen natürlich, dass in diesem Jahr auch wieder viele Rheinberger mitmachen werden.

Silvia Paßens

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Letzte Änderung: 16.12.2018