Tipps für ruhige Nächte

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Baby liegt in einem Weidekorb darüber hängt ein Mobile.

Bildnachweis: © wdv / Michael Völler

Manche Babys melden sich drei oder auch vier Mal pro Nacht, andere nur einmal. Einige schlafen bereits nach wenigen Wochen durch, bei anderen dauert es Jahre. Für die Eltern ist es ziemlich anstrengend, nachts immer wieder aufstehen zu müssen, um das Kind zu füttern oder zu beruhigen. Es gibt keine Patentlösung, dafür aber jede Menge Tipps für ruhigere Nächte, die wir für Sie zusammengetragen haben.

Schlafprobleme sind meist Tagprobleme

Achten Sie auf einen regelmäßigen Tagesablauf, zum Beispiel beim Schlafen und Füttern – dann sind auch die Nächte ruhiger. Darüber hinaus sind Sicherheit und Geborgenheit die besten Sandmännchen und fürs Durchschlafen sehr hilfreich.

Lassen Sie den Tag ruhig ausklingen

Beginnen Sie schon etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen mit der Einstimmung auf die Nacht. Aufregende Ausflüge oder wildes Spielen sind dann tabu.

Mit Einschlafritualen beginnen

Ist Ihr Baby sechs bis acht Wochen alt, können Sie beginnen, es vor dem Schlafengehen an eine feste Abfolge von Aktivitäten zu gewöhnen. Das gibt Ihrem Kind Sicherheit und bereitet es auf den Schlaf vor. Abendessen, Wickeln, Schlafanzug anziehen, Zähneputzen, etwas erzählen oder vorsingen sollten stets in der gleichen Reihenfolge sowie jeden Abend etwa zur gleichen Zeit erfolgen.

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Ihr Baby muss sich wohlfühlen

Ziehen Sie Ihr Kind für die Nacht gemütlich an. Das Zimmer sollte kindgerecht, gut gelüftet, kühl (16 bis 18 Grad Celsius) und dunkel sein. Bei Bedarf können Sie eine Nachtlampe anmachen oder die Tür anlehnen.

Nachts nur das Nötigste machen

Ist das Baby nachts wach, trösten Sie es, nehmen Sie es aber nicht auf den Arm. Wenn Sie das Kind füttern, machen Sie nicht zu viel Licht und wechseln Sie die Windel nur, wenn es wirklich nötig ist. So kann Ihr Baby am besten den Unterschied zwischen Tag und Nacht lernen.

Hilfe holen

Eltern müssen lernen, dass sie nicht immer alles allein schaffen können. Schläft Ihr Kind sehr schlecht, ist es besonders unruhig oder will gar nicht schlafen, dann sprechen Sie mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Kinderarzt.

Letzte Änderung: 06.02.2014