Die Milch macht‘s

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Ein Mädchen trinkt ein Glas Milch.

Bildnachweis: © wdv / Michael Völler

Frischmilch, H-Milch oder lieber ESL-Milch? Egal, welche Auswahl Sie treffen, jedes volle Glas enthält jede Menge Nährstoffe und liefert hochwertiges Eiweiß. Kuhmilch ist sogar eine der wichtigsten Kalziumquellen überhaupt. vigo Online erklärt, was die Milch so gesund macht, warum man sie trotzdem nicht unbegrenzt genießen sollte und weshalb einige Menschen Milch gar nicht vertragen.

Ernährungsexperten empfehlen gesunden Menschen den Verzehr von Milchprodukten. Der Grund liegt auf der Hand: Milch versorgt den Körper mit wichtigen Nährstoffen. Dazu gehören zum Beispiel Milchzucker als Energielieferant und wertvolle Eiweiße für den Muskelaufbau. Milch ist aber auch ein wichtiger Phosphor- und Kalziumlieferant. So decken wir bis zu 60 Prozent unseres Kalziumsbedarfs aus Milch und Milchprodukten. Während in der Jugend Kalzium den Knochenaufbau unterstützt, hilft es im höheren Alter dabei, den Knochenabbau zu verlangsamen. Das macht die Milch zu einer wichtigen Komponente im Kampf gegen die Osteoporose.

Junge Frau hält einen Apfel in der Hand.

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Milch ist gesund, aber nur in Maßen

Was viele nicht wissen: Milch ist kein Getränk, sondern ein Nahrungsmittel. Das liegt an ihrem hohen Nährstoffgehalt. Deshalb ist auch vor übermäßigem Verzehr fettreicher Milchprodukte Vorsicht geboten, denn sie haben zu hohe Milcheiweiß-, Fett- und Cholesterinwerte.

So gesund Milch für die meisten ist, nicht jeder verträgt sie: In Deutschland leiden etwa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung unter Laktoseintoleranz. Sie äußert sich in Übelkeit, Blähungen und Erbrechen. Den Betroffenen fehlt das Enzym Laktase, das den Milchzucker spaltet und damit verdaulich macht. Wer trotzdem nicht auf den Genuss von Milch verzichten möchte, greift einfach zur laktosefreien Variante.

Milch-ABC für den Supermarkt

Letzte Änderung: 24.10.2013