Das ist High Intensity Training (HIT)

ArtikelLesezeit: 3:00 min.
Junge Frau in Sporttop trainiert mit Kurzhanteln in einem Fitnessstudio.

Bildnachweis: © wdv / Oana Szekely

Abnehmen, gleichzeitig fit werden – und das in möglichst kurzer Zeit. Das klingt zu schön, um wahr zu sein? HIT, das sogenannte Hochintensitäts-Training, verspricht genau das: maximalen Trainingserfolg bei minimalem Zeitaufwand. Ursprünglich kommt HIT aus der Kraftsport- und Bodybuilding-Szene. vigo Online hat sich den Trendsport genau angeschaut, erklärt was dahinter steckt und warum HIT nur für Trainierte geeignet ist.

HIT, das „High Intensity Training“ – übersetzt „hochintensives Training“ oder „Hochintensitäts-Training“ –, ist zwar zeitsparend und dadurch extrem alltagstauglich, aber auch ziemlich knackig. Auf kurze und sehr harte Trainingseinheiten folgen Regenerationsphasen von mehreren Tagen bis hin zu einer Woche. Im Vergleich zu einem gewöhnlichen Krafttraining sollen auf diese Weise mehr Muskeln aufgebaut und Fett reduziert werden. Das Ergebnis: ein perfekt definierter Körper.

Mann beim Freihanteltraining im Fitnessstudio.

Vorteilspartner

Sparen im Fitnessstudio und bei Outdoor-Fitness.

Geheimrezept: langsam aber oft

Beim HIT trainieren Sie die Muskulatur mit Gewichten oder nutzt direkt den eigenen Körper als Gewicht. Bei der letzteren Variante brauchen Sie außer normalen Sportklamotten keine weitere Ausrüstung. Ob mit Hanteln oder ohne: Ziel ist es, pro Übung so viele Wiederholungen wie möglich auszuüben. Das bedeutet, die Muskulatur arbeitet bis zur absoluten Erschöpfung.

Was HIT besonders anstrengend macht, ist die langsame Geschwindigkeit, in der die Übungen ausgeführt werden. Hierbei gilt die sogenannte Sieben-Sekunden-Regel: Die Kontraktion soll drei Sekunden dauern, eine Sekunde wird gehalten und es folgen drei weitere Sekunden, um zurück zur Ausgangsposition zu gelangen. Bei korrekter Ausführung sind oft nur sechs bis zehn Wiederholungen möglich. Häufig reicht bereits ein Satz pro Übung aus. Abhängig vom Fitnesslevel gibt es verschiedene Varianten und Trainingspläne. Sie variieren zwischen einer und vier Einheiten pro Woche, die zwischen 20 und 45 Minuten dauern.

Workout für Profis

Das Workout ist vor allem im Kraftsport und in der Bodybuilding-Szene verbreitet. Es eignet sich aber auch für Sportler im Fitnessbereich – allerdings nicht für Anfänger. Denn die Grundvoraussetzung bei HIT ist, dass die Übungen immer bis zum Ende sauber ausgeführt werden. Nur so ist der Trainingserfolg garantiert.

Doch nicht nur die Muskulatur lässt sich mit HIT zeitsparend trainieren, sondern auch die Ausdauer und somit das Herz-Kreislauf-System. Das geschieht allerdings in getrennten Einheiten. Auch hier muss man an seine Grenzen gehen, denn beim durchzuführenden Intervalltraining wechseln sich knallharte Sprints und lockere Joggingeinheiten ab.


Letzte Änderung: 02.12.2015